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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/kraez_12/0042
Nr. 33: Weiteres Kreuz im oberen Kirnbach

Nr. 33: Das letzte Wegkreuz im Kirnbach stand
früher unmittelbar an der Straße aufs Hardt, und
zwar dicht an der Markungsgrenze. Beim Ausbau
der Straße wurde es ca. 20 Meter weiter nach
unten, neben das Haus Oberer Kirnbach 51 von
Josef Hartmann, versetzt. Das Fundament besteht
aus rotem Sandstein, das Kreuz aus einem
T-Profileisen, der Korpus ist aus Metall. Die Inschrift
im Stein lautet:

Gestiftet von Pius Schüle und
Maria Hätich 1880

Heutiger Besitzer ist Hermann Kuhner, Oberer
Kirnbach 54.

Pius Schüle stammte aus Aichhalden. Er wurde
am 11. Juli 1845 geboren und starb am 2. August
1905. Am 17. Oktober 1871 heiratete er die
Witwe Maria Auber geb. Hettich, die am 2. Dezember
1839 geboren wurde, aber schon 1884,
also zwanzig Jahre vor ihrem zweiten Mann,
starb. Zwei ihrer Kinder, Maria Schüle und Pius
Schüle jr., waren verheiratet. Vater des P Schüle
war Michael Schüle aus Aichhalden, seine Mutter
Chreszenz Brucker geb. Trick. Der Vater der
Maria Hettich - die heutige Schreibweise des aus
dem alten Vornamen Hatto gebildeten Familiennamens
- war Lorenz Hettich, Hafner, ihre Mutter
Magdalena geb. Dufner.

Nr. 34: Auf der Hutneck, der östlich des Kirnbaches
gelegenen Anhöhe, steht ein neues Kreuz,
und zwar am Wanderweg beim Gebäude Nr. 19.
Der Kreuzesstamm ist aus Eichenholz, der Korpus
aus geschnitztem Lindenholz. Ein Sockel ist
nicht vorhanden. Eine sog. alemannische Haube,
mit Schindeln gedeckt, schützt es vor der Witterung
. Auf einer Holztafel steht die Inschrift:

Oh Wanderer, hemme deine Hast

und mach bei mir ein wenig Rast.

Du läufst des Irdischen so viel

so wenig für dein ewig Ziel!

Dieses im Jahre 1988 erstellte Wegkreuz wurde
vom jetzigen Hofbesitzer, Anton Lamprecht, angefertigt
und errichtet.

Wir kommen nun zu den drei Wegkreuzen auf
dem Paradiesberg.

Nr. 35: Das erste davon steht im oberen Roßwald
, unmittelbar an der Markungsgrenze, am
Wegknick beim ehemaligen Aichhaider Rappenbauernhof
.


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