http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/kraez_12/0043
Das Material des Kreuzes ist gelber Sandstein,
der Korpus ist vergoldetes Metall. Unter dem
Korpus befindet sich eine Nische, in der eine
Porzellanfigur „Herz Mariä" Platz gefunden hat.
Ein kleines, liebevoll angelegtes Gärtlein mit
Metallzaun zeugt von ständiger Betreuung. Die
Inschrift auf dem Sockel lautet:
Das ist des Christen bester Sinn,
wenn ihm das Kreuz dient als Gewinn.
19U
Auf dem unteren Sockel steht:
Johannes Lamprecht und d. Ehefrau
Katharina geh. Hermann.
Das Kreuz und die Anlage wurden i960 von
deren Nachkommen von Grund auf renoviert.
Nr. 36: Geht man den Feldweg in nördlicher
Richtung weiter, entdeckt man nach 200 m am
Lienbergweg, direkt an der Kreuzung, unter zwrei
mächtigen Linden, ein weiteres Wegkreuz.
Kreuz und Sockel bestehen aus rotem Sandstein,
der Korpus ist aus vergoldetem Metall. Unter
dem Korpus ist ebenfalls eine Nische, in der eine
Muttergottesstatue stand. Leider wurde diese
vor etwa 25 Jahren gestohlen. Damals wurde das
Kreuz vom jetzigen Paradiesbauern Alfons Nagel
, der es seither betreut, gründlich renoviert.
Wegen einer erneuten Renovierung ist es zur
Zeit in der Werkstatt. Die Inschrift auf dem
oberen Sockel lautet:
Oh ihr alle, die ihr vorübergehet, schauet,
ob ein Schmerz dem meinigen gleiche?
Gestiftet 1869 von
Michael Haberstroh
M. Haberstroh war Paradiesbauer. Ihm folgte
sein Sohn Wendelin, dessen beide Töchter mit
Männern namens Nagel aus Tennenbronn verheiratet
waren, weshalb der heutige Besitzer
diesen Namen trägt (ohne Abb.).
Nr. 37: Geht man den Lienbergweg nach Westen
weiter in Richtung Paradieshof, so stößt man auf
halber Wegstrecke auf der rechten Seite auf ein
weiteres Wegkreuz. Es steht dem Hause Pfundstein
gegenüber zwischen zwei Ahornbäumen.
Das Kreuz ist aus zwei verdübelten Holzdielen
gebildet, der Korpus ist aus Hohlmetall. Es wurde
1949, also nach dem Zweiten Weltkrieg, von
der Witwe des im Krieg gefallenen A. Pfundstein
zu dessen Andenken errichtet. Er hatte den Korpus
schon vor seinem Tode herstellen lassen. Die
Nr. 34: Kreuz auf der Hutneck
Nr. 35: Kreuz im oberen Roßwald
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