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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/kraez_13/0016
über neun Generationen zurück auf den
1061 gefallenen Burkard I. von „Zolorin".
Die Frauen entstammen den Adelsge-
schlechtern Nellenburg, Aichelberg, Dillingen
und Raabs, die vor den Zollern
Burggrafen von Nürnberg waren. Der
zweite Zollern, Friedrich I., war mit Gräfin
Udilhild von Urach verheiratet.

20. Ulrich VII. von Helfenstein, 1348 Landvogt
in Oberschwaben, gest. 1361. Die
Helfensteiner lassen sich noch 8 Generationen
bis zu Ulrich L, 1307-1341 erwähnt
, zurückverfolgen. Dieser war mit
einer Tochter des Grafen Wolferat I. von
Krautheim verheiratet. Graf Ulrichs VII.
Mutter war Agnes, Gräfin von Wirtem-
berg, die eine illustre Ahnenreihe hat: Ihr
Großvater war Eberhard der Erlauchte,
ihre Urgroßeltern waren Ulrich I., der
Stifter, gest. 1265, und Herzogin Agnes
von Schlesien-Liegnitz. Beide sind in der
Stiftskirche zu Tübingen begraben. Die
Herzöge von Schlesien stammen von den
Piasten, deren Vorfahren in Polen, Ungarn
(Arpaden), Kiew (Rurikiden) im oströmischen
Byzanz, in Armenien, Schweden
, Norwegen usw. zu finden sind.
Noch vor wenigen Jahren war die genealogische
Verbindung Ulrichs I. mit den
Württembergern ungewiß. Erst Hansmartin
Decker-Hauff entdeckte in den Diöze-
sanakten von Trient den Anschluß über
einen Hermann, der vor seinem Vater
Hartmann starb und mit einer Tochter
des Grafen Ulrich von Ulten/Südtirol, seinerseits
mit den Grafen von Eppan und
den Weifen verwandt, verheiratet war.
Die Frauen der Württemberger stammen
aus den Familien Hohenberg, Baden (Zähringen
), Kirchberg, Veringen, Sigmaringen
und Beutelsbach, die der Helfensteiner
von den Toggenburg, Dillingen, Henneberg
, Lichtenberg, Eberstein und
Weinsberg.

21. Beatrix von Schlüsselberg, erwähnt
1348-1355. Die Schlüsselberg stammen
aus der Fränkischen Schweiz, wo sie um
Streitberg und Ebermannstadt ihre Burgen
hatten. Ihr Vater, Konrad IL, erwarb
Besitz in Schwaben. In der Schlacht bei
Mühldorf 1322 kämpft er auf der Seite

Ludwigs des Bayern gegen dessen habs-
burgischen Gegenkönig, Friedrich den
Schönen. Er trägt dabei die Reichssturmfahne
, die er nach dem Sieg in seine neue
Herrschaft Markgröningen mitnimmt.
Fortan sind die Schwaben die Träger der
Reichssturmfahne. - Die Frauen der
Schlüsselberg stammen aus den Geschlechtern
Zollern, Gründlach, Hohen-
lohe-Brauneck, Eberstein, Tirol und Auf-
seß.

22. Ludwig X., Graf von Öttingen, erwähnt
1337-1370. Die Stammreihe der Öttingen
führt zurück bis zu den Riesgaugrafen,
die wahrscheinlich auch Ahnen der Hohenstaufen
waren. Die Frauen kommen
aus den Familien der Schaunberg, Truhendingen
, Werd, die Landgrafen im Elsaß
waren, der Lichtenberg, Dornberg,
Hohenzollern (Nürnberg). Von letzteren
führt eine Ahnenreihe zu den Grafen von
Andechs-Meran und zu Otto, Pfalzgraf
von Burgund, einem Sohn Kaiser Friedrichs
I. und der Beatrix von Burgund, von
der er ihr burgundisches Erbe erhielt.
Von Friedrich I. (Barbarossa) führt die Ahnenreihe
durch viele Zweige über die
Franken- und Sachsenkaiser zu Karl dem
Großen, Chlodwig und jenem Gunda-
har(ius), der 436 von den hunnischen
Söldnern des Aetius besiegt und später
zum Gunther des Nibelungenliedes
wurde.

23. Imagina, Gräfin von Schaunberg/Ober-
österreich, gest. 1377. Ihre Vorfahren
nannten sich bis zum 12. Jahrhundert Jul-
bach und Aschbach. Die Frauen kamen
aus dem Hochadel, von den Piain, Truhendingen
, Neuffen, Roning u.a.

24. Rudolf III., Graf von Werdenberg-Sargans,
ermordet 1362. Die Werdenberg, die sich
in viele Linien verzweigen (neben Sargans
und Werdenberg Heiligenberg, Alpeck
, Sigmaringen u.a.) waren selbst eine
Seitenlinie der Grafen von Montfort, die
wiederum aus mehreren Linien bestand,
nämlich Feldkirch, Bregenz und Tettnang.
Die Montfort stammen von den Pfalzgrafen
von Tübingen, deren Ahnen wiederum
von den Grafen von Calw. Der jüngere
Sohn der Pfalzgräfin Elisabeth von

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