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Abb. 8: K. A. Kräutles Stich nach einem Rundbild von Julius Schnorr von Carolsfeld

(Graph. Sammlung Staatsgalerie Stuttgart)

tiefen, aus Schmerz und Freude gemischten
Rührung empfangen. Ich wüßte niemanden
auf der Welt, der mir jetzt etwas Lieberes hätte
geben können, außer mein lieber Sohn
selbst, in dessen Namen und Andenken ich
Ihnen von ganzer Seele danke. Wie hätte er
sich gefreut, wenn er Ihr Werk noch hätte sehen
dürfen! es wäre ihm Trost und Ermutigung
geworden, denn er darbte und krankte
an der Zeit, und nur selten traf ihn ein verwandter
Seelenlaut in seinem verkümmerten
Leben. Sie haben seine „Iphigenie" mit einer

Innigkeit, Zartheit und Hoheit wiedergegeben
, die recht deutlich fühlen läßt, daß Ihre
edle Kunst ein Asyl ist, dem nicht gleich etwas
Unheiliges nahen darf. Das Blatt soll in
meinem Zimmer hängen bis zu der Stunde, in
der ich selber dahin gehe, wo man nicht wieder
kommt. Ich freue mich, daß Ihr Werk in
der Berliner Ausstellung einen so schönen
Eintritt in die Öffentlichkeit findet.
In dankbarer Hochachtung
Ihre ergebene

Henriette Feuerbach geb. Heydenreich."

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