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Abb. 1.25: „ Ochsenkopf" in der Sängerstraße

Abschluß zum Schützenplatz das Haus Nr.
175. Es war zweistockig und war nach dem
Großbrand von 1805 erbaut worden. Im
Jahre 1892 wurde durch Baumeister L. Storz
das im Besitz von Rudolph Schweizer,
Kürschner, befindliche Haus umgestaltet und
ein Laden und zwei Schaufenster eingebaut.
Der Eingang war in der Mitte auf der Straßenseite
. Am 1.6.1901 wurde der Einbau eines
größeren Schaufensters genehmigt. Nach
dem Ersten Weltkrieg plante Architekt Brog-
hammer einen weiteren Umbau mit einer Erweiterung
nach hinten. Ab 1931 wurden größere
Umbauten geplant, bis es 1933 endlich
zu einem großen Neubau kam. Das kleine
Häuschen Sängerstraße 15, welches dem Dreher
Karl Geigis gehörte, der 1918 starb,
wurde mitgekauft und nun in die Planung
miteinbezogen. Nach verschiedenen Planungen
und Abänderungen konnten die Bauten
in ihrer jetzigen Form ausgeführt werden.
Der Neubau trug zur heutigen Gestalt des
Schützenplatzes wesentlich bei.

Abb. 1.27: Metallplatte an der ehem. „Haasschen
Villa«

1.27: Am Anfang der Berneckstraße stand auf
der linken Seite bis zum Neubau der Volksbank
die sog. „Haassche Villa", im Jahre 1865
von Strohhutfabrikant Haas gebaut, später im
Besitz der Firma Junghans und schließlich
von Di*. Heß erworben, i960 mußte seine
Villa dem Volksbank-Neubau weichen. Dabei
wurden auch die vier Steine mit Gestalten
aus der griechischen Mythologie entfernt.
Der „alte Schiltecker", Josef Fehrenbacher,
holte sie zu sich auf den Schilteckhof. Ein
Stein ist über der Eingangstür seines Back-
häusle eingemauert worden. Die Metallplatte
darauf (Abb.) verrät den griechischen Gott
Hephaistos, den Gott des Feuers und der
Schmiedekunst. Ein weiterer Stein soll sich
an einem Haus auf dem Sulgen befinden.

1.28: Als im Jahre i960 das neue Feuerwehrgebäude
als Ersatz für die zu kleine „Alte Kirche
St. Maria" gebaut wurde, wurde auch gemäß
der Forderung „Kunst am Bau" an der
Straßenfront ein von Graphiker Hartmann gefertigtes
Sgraffito (Abb.), das die Abwehr des
„Roten Hahns" darstellen soll, angebracht.

(wird fortgesetzt)

i

Abb. 1.28: Sgrafitto am Feuerwehrhaus

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