Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/kraez_13/0072
und sie sind auch notwendig. Drei Geschosse
dagegen sind in verschiedener Hinsicht unzweckmäßig
. Für die große Zahl von Wohnräumen
bietet sich eine Verteilung über zwei
Geschosse an. So können Stuben und Küche
die bequeme, ebenerdige Lage einnehmen,
die Kammern darüber werden mitgeheizt,
und die Küche kann über zwei Geschosse reichen
und hat genügend Platz für ein Rauchgewölbe
und das Räuchergut. Nun müssen
noch die übrigen Kammern, der Stall mit Futtergang
, die hohe Tenne und möglichst auch
noch ein Schopf untergebracht werden. Stall
und Schopf müssen im Erdgeschoß liegen,
die Tenne kann auch ins Dach ausweichen.
Eine heruntergezogene Dachfläche hinten
kann den Dachraum kleiner und damit die
Konstruktion des Dachstuhls einfacher werden
lassen. Am Hang, wo der Stall wie ein
Keller in den Berg laufen und die Tenne im
Dach angelegt werden kann, ist die Unterbringung
aller Wohnräume auf einem Geschoß
denkbar. Auch eine Dreigeschossigkeit
ist am Hang möglich.

Für kleinere Häuser mit einem weniger umfangreichen
Raumprogramm gibt es mehrere
unterschiedliche Möglichkeiten der Raumanordnung
. Errichtet man das Gebäude eingeschossig
, dann liegt der kleine Wohnteil, bestehend
aus ein oder zwei Stuben, Küche
und zwei bis vier Kammern, neben dem Stall.
Eine hohe Tenne ist hier am günstigsten im
Dach unterzubringen. Als Beispiel dafür kann
das Haus der Familie Brüstle in Aichhalden,

9

Reißerweg 17, dienen .

Die wenigen Wohnräume können auch, von
einer Außentreppe erschlossen, über dem
Stall angelegt werden. In dem somit zweigeschossigen
Gebäude ist auch die Tenne ebenerdig
gut unterzubringen, und eine Hocheinfahrt
ist nicht unbedingt nötig. Als Beispiel
kann neben vielen anderen das Haus Seckinger
dienen.

Eine weitere Variation ist die verkleinerte

Lingany ^ j ~'r-

! IN *
i jv

LA - -

-rv.
i I

'■ fit'

: i

i n i 1111

3 m

Abb. 8: Haus Seckinger im Giffizenmoos, Querschnitt durch die Konstruktion, geschnitten durch den
Hausgang.

Gestrichelt: verdeckt, gepunktet: ergänzt

70


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/kraez_13/0072