http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/kraez_21/0043
Linolschnitt von Franz Hützschke für den Verband der Lithographen und Steindrucker - Zahlstelle
Schramberg. Archiv Carsten Kohlmann
alten Heimat, zurückgekehrt, setzte der Künstler
sein Schaffen mit gleicher Intensität fort. Es
wird berichtet, dass er noch viele schöne Bilder
gemalt habe. In den letzten Kriegswirren des
Zweiten Weltkrieges ereilte ihn in Apolda sein
Schicksal, wo er als Schütze im Reservelazarett
am 17. März 1945 verstarb.
Professor Curt Liebich, der bedeutende
Schwarzwaldmaler und Schöpfer des Gutacher
Ehrenmals, besuchte in den 20er-Jahren
Hützschkes Ausstellungen in Schramberg und
war begeistert von den herrlichen Bildern. Er
äußerte in einem Gespräch, Franz Hützschke
habe Gold im Pinsel, eine Aussage, welche das
Können des Schwarzwaldmalers aus Thüringen
von hoher Warte aus bestätigt. Franz
Hützschke verdient es auch heute noch, dass
sein Name in der Geschichte der Schwarzwälder
Malerei wertgehalten wird.
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