Museums- und Geschichtsverein e.V. Schramberg, [ohne Signatur]
D'Kräz: Beiträge zur Geschichte der Stadt und Raumschaft Schramberg
Schramberg, 25.2005
Seite: 214
(PDF, 62 MB)
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auch in den Schulsälen lagen. So konnte der
Unterricht für die Unterklassen am 17. Oktober
1945 und für die Oberklasse am 17. November
1945 wieder begonnen werden. Am l.Mai 1948
wurde Alfons Brauchle Schulleiter.
Die ersten Jahre nach dem Krieg waren sehr
schwierig, da anfangs 225 Kinder von zwei
Lehrern betreut werden mussten. Dazu wurde
die Schule in zwei Abteilungen, Unter- und
Oberklasse, eingeteilt. Die Oberklasse wurde
von Alfons Brauchle zunächst als Hauptlehrer
und ab 1953 als Oberlehrer geführt.

Neubau der Schule

Durch die hohe Schülerzahl und den engen
Schulraum begannen Beratungen über einen
Schulanbau auf dem damaligen Schulplatz. Diesen
Gedanken ließ man aber bald fallen und
begann 1959 mit einem Neubau. Nach den
Osterferien 1961 konnte die ganze Schule
umziehen, nachdem schon im September
i960 zwei Oberklassen umgezogen waren.
Die Schule wuchs weiter bis auf zeitweise zehn
Klassen und war dadurch bald wieder zu klein.
Dies erforderte viel organisatorisches Geschick
. Zum Beginn des Schuljahres 1965/1966
wurde die Volksschule (Christliche Gemeinschaftsschule
) zur Grund- und Hauptschule
Hardt.

Seine Verdienste waren prägend

Schulleiter Alfons Brauchle wurde zum 1. Mai
1965 zum Rektor ernannt. 1966 wurde Hardt

zur Nachbarschaftsschule mit Mariazell. Im
Rahmen der Gemeindereform verschoben
sich die Zuordnungen der Hauptschüler.
Mariazell und Locherhof orientierten sich
nach Dunningen. Die Hardter Hauptschüler
mussten ab dem Schuljahr 1974/1975 nach
Tennenbronn. In Hardt blieb noch die Grundschule
, die Alfons Brauchle bis zu seiner Pensionierung
am 31. Juli 1977 leitete. Bei seiner
Verabschiedung aus dem Schuldienst wurde
Brauchle als wackerer Streiter für die Belange
der Schule und als väterlicher Fürsorger für
seine Schüler bezeichnet.
Hervorgehoben wurde auch, dass er seinen
Schülern die Heimatliebe im Besonderen vermitteln
konnte. Nach der 32-jährigen Dienstzeit
an der Hardter Schule verabschiedete sich
auch eine prägende Persönlichkeit.

Der Forscher Alfons Brauchle

Als Heimat- und Familienforscher beschäftigte
sich Alfons Brauchle überwiegend mit der
Geschichte der Herrschaft und Raumschaft
Schramberg und seiner neuen Heimatgemeinde
Hardt.

Da in einem Beitrag von Carsten Kohlmann in
dieser Ausgabe Brauchles Wirken um die Herrschaft
und Raumschaft Schramberg gewürdigt
wird, sollen in diesem Aufsatz hauptsächlich
seine Verdienste um die Heimatgeschichte von
Hardt, mit der er sich alsbald nach seinem
Zuzug beschäftigte, behandelt werden.
Zum Studium der Geschichte, aber auch über

Hardt am Anfang der 1960er-Jahre. Foto: Moser

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