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staben seitens der Behörde für An- bzw. Umbau-
projekte vergeben, wodurch kein neues Gebäude
entstand, sondern die ursprüngliche Bezeichnung
(A,B,C) jeweils beibehalten wurde. Die Buchstaben
D und E wurden später außerhalb der Reihenfolge
vergeben.
Bau F, später vermutlich Bau 1 oder 2 (auf
dem Foto S. 13 unten links am Fuße des Wasserfalls
): Es wurde 1869 als Remise gebaut.
Ob es neben den vorliegenden, in der Regel maßstabsgerechten
Plänen aus dem Bestand der Baubehörde
solche gab, die der Bauausführung dienten
, ist nicht bekannt. In den vorhandenen Plänen
sind häufig lediglich Grundriss und zwei Ansichten
der Gebäude dargestellt. In einem dazu gehörenden
„Situations-" oder „Lageplan" ist die
Lage des Gebäudes zu Wasserläufen, Wegen, Straßen
und anderen Gebäuden abgebildet.
Sortiment für Uhrenmacher und -händler:
„Ausgezeichnetes zu den billigsten Preisen"
Aufschluss über das Sortiment, welches die Uhrenfabrik
Gebrüder Junghans zunächst anbot, gibt
eine Werbeanzeige aus dem Schwarzwälder Boten
von 1863:
„Schramberg im Schwarzwald
Für Uhrenmacher und Uhrenhändler
Die Unterzeichneten fabrizieren Uhrenkästchen
aller Art, insbesondere auch ovale mit vergoldeten
, lackirten undpolirten Rahmen; auch Schild-
brettchen in allen Formen und leichte Packkist-
chen nach beliebigen Maßen; Fourniere für Möbelschreiner
Fs werden auch Fourniere um den
Lohn geschnitten. Besonders machen wir aufmerksam
auf unsere Bronze- und andere Uhrenschilde
in verschiedenen Größen und vielen Dessins
, Pendelscheiben, Charnierbändchen, Uhrenzeiger
, Häckle für Uhren, resp. Glasthürchen für
Uhren, etc.
?0L, X ext t
-----
n
; i n t n 111
Lageplan der Uhrenfabrik Junghans im Jahre 1874 vor der Übernahme durch die beiden Söhne Erhard
d.J. und Arthur von ihrer Mutter Luise, im Plan bezeichnet als „Erhard Junghans Wittwe". Mit dem Plan
wurde der Anbau an Gebäude A, das spätere Gebäude 12, beantragt. Vorlage: Stadtarchiv Schramberg
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