http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/kraez_39/0097
Wolfgang Vater: Bildhauer Otto Kopp in Rottweil
1936 - 1951; in: Rottweiler Heimatblätter
5 (2018), S. 3-4
Otto Kopp (1910-1994) war ein aus Schramberg
stammender Bildhauer, der nach seiner Zeit in Rottweil
von 1951 bis in die 1970er Jahre in Caracas/Venezuela
eine Professur für Bildhauerkunst innehatte.
Er kehrte danach in seine Heimatstadt zurück, wo
die Wendel in-Plastik und die Nothelferfiguren in der
Marienkapelle an ihn erinnern.
Herbert O. Zinell: Oberbürgermeister Eugen
Ritter in Schramberg und die politische Radikalisierung
am Ende der Weimarer Republik
; in: Gedenkstätten-Rundschau Nr. 22 vom
Mai 2019, S. 15-20
Der ehemalige Schramberger Oberbürgermeister
hat seinen Vortrag am Gedenktag 2018 für die Opfer
des Nationalsozialismus für die Zeitschrift aufbereitet.
Er schildert die Angriffe und die Vertreibung seines
Vorgängers aus dem Amt und folgert hieraus auch
Konsequenzen für die heute wieder gefragte Verteidigung
der Demokratie.
Audioguide „Hohenschramberg", hrsg. von
der Stadt Schramberg; 2019,28 Minuten
Die Audiotour durch die Burgruine Hohenschramberg
erzählt in Wort und Lied von der Baugeschichte des
einstigen Herrschaftssitzes während der Zeit der
Rechbergs, Landenbergs und der Merz. Anhand von
sechs Tafeln werden die Hörer durchs Burggelände
geführt. Geschickt und kurzweilig verknüpfen die
Sprecher, Sänger und die Interviewpartner das heute
noch zu Sehende mit der Historie. Produktion: Matz
Kastning und Stefanie Knebel von Audiotex-Tour
und die Mittelalterband Lautenfuchs. Die Audiodateien
können vor Ort oder über die Website der Stadt
Schramberg heruntergeladen werden.
Musikverein Mariazell: 100 Jahre 1919 —
2019; 47 Seiten, Mariazell 2019
Die Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum, von einem
Chronik-Team ausgearbeitet, fasst die Vereinschronik
mit ausgewählten Fotos zusammen, listet Vorsitzende
und Dirigenten auf und schildert die Freundschaft
mit dem belgischen Musikverein Rollegem-Kapelle.
Zeitzeugen geben im Interview Einblick, ein Bilderbogen
thematisiert Aktionen und heutige Gruppierungen
. Erhältlich ist die Broschüre beim Verein.
Freiwillige Feuerwehr Schramberg: 150 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Schramberg. Seit
1869 im Einsatz für Schramberg; 83 Seiten,
Schramberg 2019
Eine 24-seitige bebilderte Chronik fasst die Meilensteine
der Schramberger Feuerwehrgeschichte über
150 Jahre hinweg und darüber hinaus zusammen.
Dazu kommt eine Kurzvorstellung herausragender
Einsätze im neuen Jahrtausend. Zweiter Schwerpunkt
sind die Vorstellungen aller Abteilungen der Gesamtwehr
mit ihrer Entwicklung und Ausrüstung. Übersichten
führen die jeweiligen Kommandanten und
Fahrzeuge auf. Die neugestaltete Fahne wird vorgestellt
. Stadtbrandmeister Werner Storz verbindet die
Positionsbestimmung mit einem Ausblick. Erhältlich
ist die informative Festschrift beim Bürgerservice Talstadt
, in der „Buchlese" und bei der Feuerwehr.
Rainer Conrad: Die Junghans Mysterieusen.
Die „schwingenden Uhren" der Uhrenfabriken
Gebrüder Junghans; 245 Seiten, Verlag
Tredition, Hamburg 2019
Dr.-Ing. Rainer Conrad stellt die Sammlerobjekte der
Junghans-„Mysterieusen" vor, die aus 29 verschiedenen
Kunstgussfiguren, kombiniert mit fünf verschiedenen
Uhrentypen zwischen 1910 und 1938
hergestellt wurden. Sie waren oftmals Ausstellungsobjekte
im Schaufenster von Uhrmachern.
Gisela Lixfeld: Zwei Wege. Der Schwarzwald
und die amerikanische Herausforderung
(1850—1914); in: Time — made in Germany. 700
Years of German Horology; Jahresschrift der Deutschen
Gesellschaft für Chronometrie 58 (2019),
S. 172-189
Zurückgehend auf ein internationales Symposium
mit der amerikanischen Schwestergesellschaft in
Nürnberg geben 13 Beiträge einen Überblick über
700 Jahre Uhrmacherei. Die frühere Stadtmuseumsleiterin
Gisela Lixfeld stellt die Entwicklung der Uhrenindustrie
im Schwarzwald unter dem Eindruck
der amerikanischen Konkurrenz in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts dar, als die Industrialisierung
einen Massenbedarf nach preisgünstigen Zeitmessern
schuf. Im württembergischen und badischen
Schwarzwald verlief die Entwicklung dabei sehr
unterschiedlich. Die württembergische Gewerbeförderung
spielte mit Schramberg und der Uhrenfabrik
Junghans sowie auch der H.A. U. ganz vorne mit.
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