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DIE VERANSTALTUNGEN 2018 DES MUSEUMSUND
GESCHICHTSVEREINS SCHRAMBERG

2018 bot der Museums- und Geschichtsverein
Schramberg ein Veranstaltungsprogramm mit aktuellen
Bezügen zu historischen Themen.

Tag der Archive — Schramberg im Ersten
Weltkrieg: Stadtarchivar Carsten Kohlmann und
die Gymnasiasten Sarah Glockler und Robin Wüßter
präsentierten zum „Tag der Archive" am 3.
März und zur Sonderausstellung „Schramberg im
Ersten Weltkrieg" im Stadtmuseum die Überlieferung
des Stadtarchivs aus der Zeit von 1914 bis
1918 u.a. mit Feldpostkarten, Tagebüchern, Fotos,
Zeitungsbänden und einem Tonbild mit gesprochenen
Originalzitaten zum Erleben der Front
wie dem Überleben in der Heimat.

Besichtigung des neuen Junghans-Museums
im Terrassenbau: Eine Woche nach der offiziellen
Eröffnung des Junghans-Museums im historischen
und denkmalgeschützten Terrassenbau lud der Museums
- und Geschichtsverein seine Mitglieder zu
dessen Besichtigung ein. Nach der sehr gut besuchten
Mitgliederversammlung führten Besitzer
und Ehrenbürger Dr.-Ing. Hans-Jochem Steim und
Museumsleiter Arkas Förstner durch die Etagen
des Terrassenbaus mit ihren beeindruckenden
Sammlungen nicht nur zu Uhren, sondern auch
zur Zulieferindustrie und zu Musikautomaten.

Besichtigung des Kulturdenkmals Falkensteiner
Kapelle: Zum Tag des offenen Denkmals
am 9. September fand sich eine große Zahl Ge-
schichts- und Kunstinteressierter am Kulturdenkmal
Falkensteiner Kapelle im Bernecktal ein. Stadtarchivar
Carsten Kohlmann referierte über die
Geschichte dieser Kapelle und dem als Grablege
damit verbundenen Schicksal der gräflichen Familie
von Bissingen und Nippenburg, die das
Gotteshaus im 18. Jahrhundert renovieren ließ -
was es auch derzeit wieder dringend vonnöten
hat. Auf die Herkunft des bedeutenden Kunstwerks
im Chor, der spätgotischen Holzplastik von

Die Mitglieder des Museums- und Geschichtsvereins
bei der Besichtigung des neueröffneten Junghans-
Museums im historischen Terrassenbau

Foto: Hans Haaser

der „Beweinung Christi" von Conrad Rötlin, ging
Kohlmann ausführlich ein. Als vor der Verwirklichung
stehendes neues Projekt in unmittelbarer
Nähe der Kapelle stellte Leonie Gräfin von Bissingen
von der Eigentümerfamilie die Baum-Grabanlage
„Waldruh" oberhalb der Kapelle im „Falkensteiner
Wald" vor.

VERANSTALTUNGEN DER PROJEKTGRUPPE
TENNENBRONNER HEIMATHAUS
Vortrag „Das Leben im 3. Reich in Tennenbronn
": Zum Abschluss der Reihe über „den
verdrängten Zeitabschnitt" des Nationalsozialismus
gestalteten am 21. Februar auf Einladung
der Heimathausgruppe drei Referenten einen vielschichtigen
Vortragsabend. Stadtarchivar Carsten
Kohlmann sprach über „Eugenik und Euthanasie"
in der NS-Zeit mit den Aktivitäten des Ortsgruppenleiters
Dr. Freiberg und Tennenbronner Schicksalen
. Edwin Klausmann schilderte seine persönlichen
Kriegserinnerungen auf dem elterlichen
Hof „Die NS-Zeit aus den Augen eines Kindes".1

1 s. Edwin Klausmann: Meine Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg
und danach. Eine Kindheit auf dem Josenbauernhof in Tennenbronn
; in D' Kräz Nr. 38 (2018), S. 13-21

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