Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., RA 2014/99-4
Ledermüller, Martin Frobenius
Martin Frobenius Ledermüllers, Hochfürstlich- Brandenburg- Culmbachischen Justiz-Raths ... Mikroskopische Gemüths- und Augen-Ergötzung ([4]): Nachleese seiner Mikroskopischen Gemüths- und Augen-Ergötzung: Bestehend in zehen fein illuminirten Kupfertafeln, Sammt deren Erklärung: und Einer getreuen Anweisung, wie man alle Arten Mikroskope geschickt, leicht und nützlich gebrauchen solle
Nürnberg, 1762
Seite: 78
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/ledermueller1762-4/0125
7% XIX. »rief.

ges marchent für deux pieds, & ils fc fervent de leurs pieds
et de leurs mains, comme les hommes. D'allieurs la paroic rieft
point pour moi im caraBere föftinftif ; je n'admete feion ma me-
thode, que des caracleres , quidependent dunombre, de lafi-
gurc, de la proportion, & delafituation. Donc votremetho-
de eft mauvaife, dit iaLogique. Donc l'homme eft un animal
a quatre pieds, dit le naturalifte &c,

2öa$ werben unferc gt:ofett@eif?er baju fagen/Wcnn fte t)tcrber$8ernunff gar n?d;t
einmal als eines? tt)efenMiLtcnUntcrfd;ei5ung35cid}en$ anbemSftenfdpen gebaut ftuben?

©cd? c&c tef? aivi) biefeÜicd?tferti,1 un^ fc^h1ffe/ei:ru(^ei^@te/mein3GBerf§e|?cC/fttt
Mc/etttgen erlaubten SDUnner bei töefer ©efegeufiett uod)Ut gebcnfcn/Dcrcn SBleffjeben/
@nf?cme/lehren unb^djriffctymif Hemleben unt> dufcrlidben^cjefgenfo wenig über*
ein gefommen ftnb/ tag ftc bidmefit gcrabe Das ® cgcntljeil babon &u$-age gelegt (sabcr\f
tt>tc5,S25. bon bem >£cbbefu!d befannt iff, fcaf er/ ob er gtcitfy alles laugnefe, ben*
nod) fo furd&ffam war/ Wie cht $inb, linfgleite QEÖcife fachte Zü(t)0 övafye über
Diejenigen / welche flä) bei ©onncnftnfterntffen furd^eten; allein wann ifmte ant SJtor*
gen ein altes 2öet& begegnete* fo §kü er cS für ein bpfes^elc&en/ unb gteng fogleid}
Wieber jurüefe itad? §aufc

SBofllus fportefe über bte ^i&el/ttnb glaubte bo$ biela^erlt&jtcn SDtan&e«/ Me
t§m feine lofen grcun&e aus €^t.ua unb 3apan erje^ten.

SSon bem ©emoft^enes tfl befannf, bafj er jwar mit in bte ©tfjtacfyf gieng/bett
©ofbaten bnrd? feine S5ereDfamfeft b!e §ttr$t bor bem *tobe $u benehmen / er aber
bas&aafenpanicr/ aller fetner SBeltwele^cir obngearf)fef / &u afiererft auffkefte/ unt)
einen alten£>orn/ ober abgcfjaucncn Ätoj/ an welkem er auf ber gluckt mit feinem lan*
gen©cwaube fangen geblieben ijt/um allerbester willen baf/ifnn basieben 5« fd;;ufcn.

-QMon&ell/ biefer fo berühmte granjof. 2frjf / fä)cütcftd) rit&t \\\ beraubten/ bte
Quniqutna SEBurjel |abe fytt&xaft einem Qßact f ober ^Beitrag ju banfen/ ben Me
2(merifalter mit bem Teufel gemacht (jaben. SHMcf) eine Meinung »00 einem Tfrjfcy
ber fonfi ein guter 9ftaturforfd)cr juglci^gewefcu ijl!

(Eben fo »erbätt fiel? nun aueb baö Sebrgeböube unfercr ^genannten (?arf en ©etfter. 3" wdd) elen*
ber ©efialt erfcbciucuftc bep fiel) ereignenden harten Sailen, in fttanFbeitcn, tmUnglucfe, 6ep ©wner*
wettern/6eft>rtDerö aber bep b!eranrwbeii^em€nt)eit)te^ geoeni! ?:Cie jeigenjieba genieintglicft Wegriß
©chn^chc (l)r^ ©et^eö ! Sann nun a!to tiieSertinnft; ober ber SJetflanfe lo oerK^eoene Sriiebte \ytnvt
bringt / unb noch fo »tele natürliche Singe alt unbegreifltcö »uv fich fet)en mag; 10 omD «ttr ectanbt
fem, i!od) einmal jufagen nnb jtt glau&eit/ &a& bemfelbtn ntci)t5u?o:ume,t?ovb aitjlcfie, ©cbeimniffcii
iü roiberfpreepen, ober fte föt »hnmSglic&iu erfldren, Deren Siefen er ninuncrmebr.erarütiben fan. 2ün
»enigften aber barf er bicUttficrblic&fettlaugiten/weil er jte niebt ejniufeben oenuag. ^icicawirb genug feg«,
aueb roiber ben jweeten^otmnrf inieb ju recbtferttg;n g-b biet- wegen biefe^ langcu^rbrewen^um$cv*
gebung , unb erfnefie @;e, in bc* »ortrcrlicbcH -Oerru ^rofefor gwnwp« (ibrtpucbeitiDbJlofopbcn unb
befielt iweoten Sbeil, bte IV. a&ftanbtung »on ber gtuöfclwetffu'ttg bei Unglauben« nacbiiHeben. 3c#
btn ;um »oraicJ ftberjeugt f baf? @ie mit mir emgede&wi werben tjw mm *» wefem erbgtmeji
©ttVfe mbet, nis man wiberbieStecpbeit ber gtepbenfer grcnbltcbeö unö emgretfenbetf ju fagen ut^
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gelefett werben m^ebte^ unb »erbatre. «.

Vt ^arnnt^


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