Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., M 8335,g
Lindner, Pirmin August; Hauthaler, Willibald [Mitarb.]
Monasticon Episcopatus Augustani antiqui: Verzeichnisse der Aebte, Pröpste und Aebtissinnen der Klöster der alten Diözese Augsburg
Bregenz, 1913
Seite: 59
(PDF, 25 MB)
Bibliographische Information
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Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



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Echenbrunn.

59

7) Echenlmmn

(1122—1546).

Echenbrunn, Kreis Schwaben, Kreisgericht Lauingen, liegt
nahe bei der Stadt Gundelfingen und wurde von Gumbert von
Flachberg und seinem Sohne Cuno 1122 gestiftet. Patrone S. Petrus
und Paulus. Im Schmalkaldischen Kriege 1546 wurde Kirche
und Kloster zerstört, nachdem Herzog Otto Heinrich von Neuburg
c. 1542 die lutherische Religion eingeführt und das Kloster aufgehoben
hatte. Durch Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
wurde zu Echenbrunn die katholische Religion wieder hergestellt
und dort dem Jesuiten-Colleg zu Dillingen eine Niederlassung
(Residenz) zur Erholung für kranke Patres eingeräumt, das einen
kl. Neubau aufführte. Die jetzige Pfarrkirche wurde 1733 erbaut
und hat zum Patronus primär. B. M. V. und secundarii S. Petrus

und Paulus. Zu Klosters Zeiten waren die Bewohner von Eohen-
brunn der Pfarrei Gundelfingen zugeteilt.

Literatur: Bauhofer Joh., Die ehemalige Benediktiner-Abtei
Echenbrunn (Jahrbuch des historischen Vereines von Dillingen.
9. Jahrg. 1896, S. 127—144.) —Bruschius, Chron. Ed. 1682,162—164.
Catalogus abbatum bei Stenzel, Mantissa 67. — Raiser, Die Gemeinde
Echenbrunn (15./16. Jahresbericht des historischen Vereines von
Schwaben pro 1849/50, 19—21.) — Reisach, Historisch-topographische
Beschreibung des Herzogtums Neuburg, 105—109. —
Wagner AI., Zur Geschichte von Echenbrunn (Jahresb. dei
historischen Vereines von Dillingen, 9. Jahrg. 251—252.)

Nr.

A e b t e

Geburtsort

Beginn der Regierung
(resp. kommt vor, erwählt, confirmiert)

Ende der Regierung

(resp. resigniert, transferiert,
abgesetzt, gestorben)

1

Chuno de Flachberg, Stifter

531

2

Goteboldus

582

urk.

24. März 1122, 1137

3

Gebo

533

urk.

1140

f 23. Jan.1)

4

Gotschalcus

534

urk.

1143

5

Hartmannua

535

urk.

1. Mai 11712)

6

Bruno

586

urk. 25. April 1189 3)

7

Conrad I.

587

urk.

23. Jan. 1270, 12714)

>

8

Ulrich I.

538 5)

urk.

1277, 1280, 12896)

9

Heinrich

540

urk.

1297, 1311

10

Johannes I.

541

urk.

13367) und 1346

f 5. Juli (a° inc.8)

11

Hermann Pröl

542

urk.

1392, 7. Nov. 1400

12

Ulrich II.

543

urk.

1417

13

Conrad II.

544

urk.

1426, 1435

14

Wilhelm I. Rantzius

545

urk.

1438

15

Leonhard

546

urk.

1450, 1461

16

Ulrich III. Loeckherlin

547

urk.

1463, 1474

»} Nee. Ottob.; Nec. Zwiefalten 24. Jan. 2) Wirtemb. Urkb. II. 163.
3) Wirtemb. Urkb. II. 264. *) Wirtemb. Urkb. V. 164, 5) Geringus (Gerungus;

urk. nicht nachweisbar; nur bei Bruschius (539). «) Wirtemb. Urkb. VII.
221, IX. 317. ') Steichele, Beiträge X. 289. «) Nec. Blaubeuren.

581—547
8*


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