Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., F 9303
Lobstein, Jean Martin François Théodore
Beiträge zur Geschichte der Musik im Elsass und besonders in Strassburg: von der ältesten bis auf die neueste Zeit
Straßburg
Seite: 55
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Bibliographische Information
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Freiburg und der Oberrhein

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Rauch (Joh. Georg), Novæ Sirenes sacræ harmoniæ, sive mo-
tettæ tam instrumentis quam vocibus concertantes, a 3. 4. 5 et 7.
Argent. 1690. 40.
Der Verfaſſer, geboren zu Sulz im Ober · Elſaß, war Organiſt
an dem Muͤnſter zu Straßburg (S. dieſe).
Prätorius (Hieronymus), Cantiones sacræ. Hamburg 1690.
Eigentlich Schultz; als Orgelſpieler und Komvponiſt gleich be⸗
rühmt, ſtarb zu Hamburg 1629. Seine Kirchen⸗Kompoſitionen
galten zu ibrer Zeit ſo viel, daß ſie in der päbſtlichen Capelle zu
Rom, wohin er eine Reiſe machte, mit vielem Beifall aufgenommen
wurden. Bei dieſer Gelegenheit äußerte ein Cardinal laut, daß es
Schade ſeye, daß ein ſolcher Mann ein Ketzer wäre!
Speer (Dan.) Jubilum coleste, oder geiſtliche Arien, für 2
Diskant Singſtimmen, mit 5 Violen und General⸗Baß. Stuttgart
1692.
Der Verfaſſer geboren zu Breslau, war Cantoe zu Waiblingen,
wo er um 1706 ſtarb.
Frank (Nelchior), Capellmeiſter zu Koburg: Geiſliches / muſi.
kaliſches Luſtgärtlein. Nürnberg 1536.
Einige ſeiner Choralmelodieen ſind ſehr geſchaͤtzt.
Kreſſ (Joh. Albrecht), Vice⸗Capellmeiſter in Stuttgart: Geiſt⸗
liche Concerten mit 4 Vokal · Stimmen und 6 Inſtrumenten. Sturt·
gart 1681.
Haſfler (Joh. Leo, eigentlich Leonbard), Canciones sacræ. Au-
gustæ 1591. Der Verfaſſer ſchrieb die ſes Werk als Organiſt zu Nürn⸗
berg. Er kam 160 als Hofmuſil kus nach Wien, wo ihn Kaiſer
Nudolph II. in den Adelſtand erhob, als den erſten Orgelſpieler
für den er in Deurtſchland galt, und als ausgezeichn ten Compo⸗
niſten. Seine Kirchenlieder haben einen unvergaͤnglichen Werth;
einige ſeiner Choral⸗Melodieen befinden ſich in dem zu Straßburg
erſchienenen Choralbuch von Hitzler.
Dieſes ſind die vorzuͤglichſten, in dem Wilhelmitaner⸗Klo⸗
ſter verwahrlichen muſikaliſchen Werke, welche bis auf die
heutige Zeit erhalten worden ſind.
Durch die in Gefolg des Geſetzes vom 18. Germinal X
(8. April 1802) erfolgte neue Organiſation des proteſtanti-
ſchen Cultus in Frankreich, und des für die Vollziehung

dieſes Geſetzes am 30. Floreal XI (20. Mai 1803) erlaſſenen


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