Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., F 9303
Lobstein, Jean Martin François Théodore
Beiträge zur Geschichte der Musik im Elsass und besonders in Strassburg: von der ältesten bis auf die neueste Zeit
Straßburg
Seite: 95
(PDF, 32 MB)
Bibliographische Information
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Freiburg und der Oberrhein

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1743. Dan. Volk.
1744. Mag. Joh. Dan. Wiedemann.
1752. Mag. Joſt.
1758. Joh. Gottfr. Heinrich, ſpaͤter in der Reuen⸗-Kirche.
1760. Mag. Gottfried Heiſch. ”
1768 — 1770. Mag. Moſſeder.
1771. Roͤſſel.
1795. Liſtemann.
1797. Herrenſchneider Fried. Aug. . zugleich Organiſt.
1802. Wabnitz Phil. Aug. id., jetzo noch angeſtellt.

L. Kirche zu St. Johann.

Bei dem ehemaligen Kloſter St. Marcus, deſſen Kloſter⸗
frauen zu der Reformation uͤbergegangen waren, beſtand
eine Kirche dieſes Namens, die durch Ludwig XIV. im Jahr
1686 zwölf Johanniter⸗Herrn übergeben wurde, wovon einer
die Pfarr⸗Stelle in der Kirche zu verſehen hatte. Die Johan⸗
niter⸗Herrn beſaßen jenes Kloſter und bedienten die Kirche,
die den Namen der St. Johann es⸗Kirche annahm, bis
zu den Zeiten der Revolution von 1789. Seitdem diente ſie
eine Zeit lang fuͤr oͤffentliche Anſtalten, bis ſie 1805 dem
Gottesdienſt wieder gewidmet wurde.
Ueber die erſte, bei Erbauung der Kirche vorhanden ge⸗
weſenen Orgel, fehlen die Quellen; allein im Jahr 1763, den
2ten December, lieferte Andreas Silbermann Vater, ein
neues vorzuͤgliches Werk dahin, beſtehend aus 27 Regiſtern,
3 Manual⸗ und 1 Pedal⸗Clavier⸗ nebſt 4 Blasbaͤlgen.
Dieſes ſchoͤne Werk wurde in der Revolutions⸗Zeit ver⸗
kauft, zuerſt nach Illkirch, dann nach Mannheim, wo es ſich
noch befindet.
Die jetzige, in dieſer Kirche befindliche Orgel, iſt von den
Orgelbauern Stiehr (Gebruͤder) und Mockers, (Schwager) zu
Seltz, im Jahr 1829 erbaut worden. Sie beſteht in 20 Re⸗


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