Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4616,ib
Meyer, Joseph Lukas; Schreiber, Heinrich [Hrsg.]
Geschichte der Salpetrer auf dem süd-östlichen Schwarzwalde
Freiburg im Breisgau
Seite: XX
(PDF, 18 MB)
Bibliographische Information
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Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/meyer1837/0020
Sobald es nur die Ungunſt der Zeit und der ſchwere
Beruf erlaubte, wendete ſich Meyer wieder zu ſeinen Lieb⸗
lingsſtudien, deren Reſultate er nun auch theilweiſe dem Pub⸗
likum uͤbergab. Im theologiſchen Gebiete zogen ihn beſonders
die heil. Schriften in den Urſprachen und die Verbeſſerungen
der Liturgie an, woruͤber er eine Reihe von Aufſaͤtzen in das
Archw fuͤr Paſtoralconferenzen lieferte. Im hiſtoriſchen Ge⸗
biete erweiterte und bearbeitete er theils die Sammlungen,
welche er ſchon vor ſich liegen hatte, theils ſtellte er neue
Forſchungen an. So entſtanden die: „Beitraͤge zur Geſchichte
des Bisthums Konſtanz, der heil. Gallus, der alema⸗
niſche Volksglaube und die Biographie des Abts Martin
Gerbert,“ gleichfalls in dem genannten Archive abgedruckt.
Die „Geſchichte der Pfarrei Gurtweil (1814), Schickſale
der Wiedertaͤuferlehre auf dem Schwarzwalde (1815),
Urkundliche Nachrichten zur Landesgeſchichte (18160, Roͤmiſche
Alterthuͤmer auf den ſuͤdoͤſtlichen Schwarzwalde beſonders
uͤber die Auſgrabungen bei Lauchringen (1817), Deutſches
Land und Deutſches Volk, Charakterzuͤge aus dem XII. und
XIII. Jahrhundert (1818), Hercynia oder Eigenthuͤmlich⸗
keiten der Schwarzwaͤlder Mundart (1819)“, endlich die
zwei großen Werke: „Geſchichte des Kletganes, und Um⸗
riß der Geſchichten von der alemanniſchen Landgrafſchaft Alp⸗
gau oder Hauenſtein“ liegen noch in Handſchrift vor.
Auch Meyers haͤusliches Leben war in jeder Hinſicht
muſterhaft. Wer in ſein Pfarrhaus trat, erkannte ſogleich
den Mann von Geiſt und Geſchmack. Das ſchoͤnſte Zimmer
war ſeiner Bibliothek gewidmet, welche beſonders aus grie⸗
chiſchen und lateiniſchen Claſſikern und Ausgaben der heil.
Vaͤter beſtand, und jedem Freunde zu jeder Zeit offen war.
Allenthalben herrſchte Reinlichkeit und Niedlichkeit ohne Luxus;
zugleich war Meyer ſehr gaſtfrei ohne Verſchwendung, und


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