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auch nur einen Schritt vorwärts setzen können. Je mehr wir
aber aus den angegebenen Gründen gezwungen sind, den Geist
unserer Jugend schon frühzeitig mit Kenntnissen zu belasten,
desto mehr müssen wir dafür sorgen, dass das Gleichgewicht
zwischen Geist und Körper nicht gestört werde. Ilnsre Schulanstalten
müssen mehr und mehr antike Gymnasien werden, wo
sich neben dem Hörsaal die Rennbahn und der Ringplatz befand.

Seien wir nicht ängstlich besorgt, dass unsere Jugend
durch Spiele und körperliche Uebungen zwischen den Unterrichtsstunden
zerstreut werde. Mehr als die Zerstreuung ist
die Ermattung zu fürchten.

Lernen wir von den Griechen, dass gesteigerte Elasticität
des Körpers die Spannkraft des (Geistes erhöht.

Ich kann aber diese kurze Betrachtung über griechische
Erziehungsmittel nicht schliessen, ohne wenigstens vorübergehend
des Einflusses zu gedenken, den die darstellenden
Künste, besonders die Plastik, auf die Bildung des jüngeren
Geschlechtes ausübten. Nicht gering fürwahr sind die Trümmer,
welche die Zeit von dem Schiffbruche des Alterthums an unsere
Küsten geworfen hat, und dennoch nennen die Alten von den
unzähligen Werken, die unsre Museen und Galerien schmücken,
kaum eins und das andre.

Ein Beweis von den unendlich grösseren Reichtimm,
welcher in dem Zeitalter der Blüthe und Kraft die Städte
und Fluren von Griechenland verschönert hat. Nicht blos in


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