Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene, Bibliothek, Frei122-Z5
Aksakov, Aleksandr N. [Begr.]
Psychische Studien: monatliche Zeitschrift vorzüglich der Untersuchung der wenig gekannten Phänomene des Seelenlebens
35. Jahrgang.1908
Seite: 56
(PDF, 215 MB)
Bibliographische Information
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56 Psychische Studien. XXXV. Jahrg. 1. Heft. (Januar 1908.)

an Private waren zu jener Zeit noch etwas ganz Ungewöhnliches.
Die Meldung, die der Telegraph mir übermittelte, hatte auch
eine tief betrübende Wichtigkeit für mich: es war die Nachricht
vom Tode eines meiner liebsten und nächsten Verwandten. —
Zwei Tage darauf fuhr ich zum Begräbnis. Ich fragte
den Arzt, der am Sterbebett gewacht hatte: „Wann ist
der Tod eingetreten?" „Schlag sieben. Die kleine Uhr
auf dem Kamin tat gerade den ersten Schlag der siebenten
Morgenstunde, als er den letzten Atemzug tat.""

Kurze Notizen.

a) Die 50jährige Doktorjubelfeier beging am
20. Nov. 07 in voller geistiger und körperlicher Frische der
bekannte Hygieniker Professor a. D. Dr. med. Gustav Jäger
in Stuttgart. Geboren am 23. Juni 1832 zu Bürg bei
Neuenstadt a. d. Linde in Württemberg, studierte Jäger
in Tübingen, bestand 1856 die erste medizinisch-chirurgische
Staatsprüfung und setzte seine Studien an der Wiener
Universität fort. Am 20. Nov. 1857 erhielt er in Tübingen
das Diplom als Dr. med. et chir., 1857 wurde Jäger Hofmeister
in Wien, habilitierte sich 1858 an der Wiener
Universität als Privatdozent für Zoologie und vergleichende
Anatomie, und war 1860 — 66 Direktor des Seewasseraquariums
und des Tiergartens. 1866 siedelte er nach
Stuttgart über, erhielt 18G7 eine Lehrstelle für Zoologie
und später für Physiologie und Mikroskopie an der landw,
Akademie Hohenheim, wurde dann ord. Professor am Polytechnikum
mit Lehrauftrag für Zoologie und Anthropologie,
zugleich auch für die Tierarzneischule Stuttgart und Akademie
Hohenheim. 1884 trat Prof. Jäger aus dem Staatsdienst
aus, um sich ausschliesslich mit Arbeiten auf dem
Gebiet der Biologie und Gesundheitspflege zu beschäftigen;
auch gibt er seit 1881 „Prof. Dr. G. Jägers Monatsblatt
für Gesundheitspflege und Lebenslehre6* heraus. Der Jubilar
hat den okkultistischen Problemen in Schrift und Wort
stets ein hervorragendes Interesse entgegengebracht und
auch unsere Monatsschrift, welche im Juliheft 1902 (8. 397
ff.) aus Anlass seines 70. Geburtstages Näheres über sein
Leben (nebst Bildnis) brachte, wohlwollend beurteilt.

b) Leistung einer Hellseherin. Aus Kapstadt
wird von der merkwürdigen Leistung einer Hellseherin in
Grahamstown berichtet. Vor einiger Zeit verschwand ein
junges Mädchen aus dem elterlichen Hause und konnte
trotz eifrigsten Suchens nicht gefunden werden. Man vermutete
zwar, dass es sich um einen Mord handelte, hatte
jedoch keine Beweise in Händen. Schliesslich kam man


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