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ERSTES KAPITEL.

Vom Baue und der Entwickehin g des Zungenbeines und

des Kiemengerüstes.

§. 1. /jufolge der Untersuchungen, die ich am Blennius viviparus angestellt
habe, sind bei den Gräthenfischen die Seitenwände des Leibes ursprünglich
ganz glalt und ohne alle Spur von Oeffnungen. Bald aber bilden sich dicht
hinter der Mundöffnung jederseits 5 senkrecht stehende, parallele, und von
einander nur wenig entfernte Spalten, durch die man von aufsen in den
Anfang des Darmkanales und, näher noch angegeben, in die künftige Piachenhöhle
hineindringen kann. Von den Bogen, die jetzt zwischen der Mundhöhle
und der letzten jener Spalten entstanden sind, ist der vorderste am
breitesten und längsten, die übrigen aber sind, obschon nur um ein Geringes
, so doch um Etwas desto kleiner, je weiter sie nach hinten liegen. —
In dem vordersten Bogen jeder Seite bilden sich allmählich zwei zarte, sulzig-
knorplige, senkrechte und einander parellele Fäden, von denen noch später
sich ein jeder in mehrere Glieder abtheilt, worauf dann endlich der vordere
sich zu dem Quadratbeine und der einen Hälfte des Unterkiefers, der hintere
aber zu der einen Hälfte des von Cuvier sogenannten Zungenbeines
umwandelt. Ein ähnlicher Faden bildet sich in einem jeden der folgenden
Bogen, gliedert sich mit der Zeit ebenfalls und stellt zuletzt die knöcherne

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