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fiel) einige Regesten erhalten, die ich der Vollstandigkeit halber
als Anhang mit verbffentriche. Vergl. S. 166—169; cod. IV
19 f. 135.
In dem auf Heft VI, VII und das vorliegende sich er-
streckenden Namensregister war es moglich, viele Persbnlich-
keiten, die bald nach ihrem Geburtsort, bald nach der Zu-
gehorigkeit zu den einzelnen Konventen, bald auch nach ihrem
— manchmal durch Verschreiben arg entstellten — Familien-
namen zu identifizieren; so ist beispielsweise Alexander Herz
und Krecz identisch mit dem Alexander de Maupach (Geburts-
ort) und dem Alexander de Esslinga (seinem Konvente); auch
die Ortsnamen erfuhren ofters seitens der meist italienischen
Sekretare der Ordensgenerale eine iible Behandlung, so z. B.
das Frauenkloster Mahrenberg in Steiermark, das bald Meien-
berg, bald Mainberg, Murpurg , Mirbach, Merenberg genannt
wird. Bei den rund 2800 Namen von Ordensbriidern, von denen
kaum 400 bis jetzt bekannt waren, bedeutet die Regesten-
sammlung eine namhafte Fundgrube fiir Familiengeschichte
und die Lokalgeschichte einzelner Kloster.
Nach Veroffentlichung der auf die sachsische Ordens-
provinz (Saxonia) treffenden Regesten wird der Inhalt der
ganzen Publikation eingehender erbrtert werden.
SchloB WeiBenstein ob Pommersfelden bei Bamberg,
im Juli 1914.
Benedictus Maria Reichert.
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