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gen und dann die Prozente der Verbindungen von gleichem Werthe, so bekomme ich folgende drei Pigmentgradserien
:
Italien.
Schweden.
56,o Prozent
30,2
I)
1
2 = 10,s
3= 2,8
4 = 0,2
100,o Prozent
Baden.
0 = 36,3 Prozent
1 = 26,o
2 = 20,3 »
3 = 13,i
4= 4,3 »
100,o Prozent
0 = 3,i Prozent
1 = 8,9 »
2 = 17,2
3 = 45,i »
4 = 2ö.i
100,o Prozent
Um eine noch bessere Uebersicht über diese Prozentzahlen und ihr Verhältniss zu einander in den drei
Ländern zu erhalten und um die schwedischen Eigentümlichkeiten noch deutlicher hervortreten zu lassen,
habe ich versucht, diese Zahlenverhältnisse graphisch darzustellen, und zwar theils in den untenstehenden
Kurven, Fig. 136 und 139, theils nach einer Uebertragung der Prozentzahlen in Gradzahlen eines Kreises in
drei Kreisen, Proportionstaf. IV., für die drei Länder, wo die verschiedenen Pigmentgrade durch Segmente
von verschiedenen Farben repräsentirt werden. Gleiche Pigmentgrade sind in den drei Kreisen durch gleiche
Farben bezeichnet, und höhere Pigmentgrade werden mit entsprechend dunklerer Farbe angegeben.
In den Serientabellen zeigt Baden, gleich wie Schweden, einen rein hellen Pigmentgrad 0 mit seiner
höchsten Zahl 36,3 Prozent, der jedoch 20 Prozent weniger als der schwedische ist. I)ie Zahlen nehmen
dann mit steigender Pigmentmenge successive fortschreitend ab. 1 ist nur wenig niedriger, 2 aber wird doppelt
so gross, 3 mehr als viermal und 4 über 20 mal grösser als die entsprechende Prozentzahl Schwedens.
Italien verhält sich ganz umgekehrt wie Schweden und Baden. Das rein helle 0 befindet sich hier
in nicht mehr als 3,i Prozent, also beinahe neunzehnmal weniger, 1 mehr als dreimal weniger, 2 aber nicht
einmal um die. Hälfte grösser, 3 über sechzehnmal und 4 127-mal grösser als in Schweden. 2 ist in Baden
(20,3 Prozent) grösser als in Schweden (10,s Prozent), und auch als in Italien (17,2 Prozent). Wenn 2 die
gleichmässigste Mischung der Serie repräsentirt, ist damit auch angedeutet, dass dieses mitteleuropäische Land
mehr als die beiden extremen Länder eine gemischte Bevölkerung hat. Die höchste Zahl Badens 36,3 Prozent
für 0 beweist ebenfalls dasselbe, weil sie niedriger ist als die höchste Zahl der beiden anderen Länder, nämlich
45,4 Prozent Italiens für 5 und 56 Prozent Schwedens für 0. Die höchste Zahl Italiens liegt freilich
in einem Mischungsgrad, aber einem mit hoher, dunkler Sättigung. Durch Vergleich
dieser Zahlen tritt sehr deutlich hervor, in wie hohem Grade die schwedische
Bevölkerung homogen und hell ist.
Die drei hier zusammengestellten Kurven verdeutlichen, was ich oben über
die Zahlen gesagt habe (Siehe auch Fig. 139). Schweden beginnt mit der höchsten
Prozentzahl und zeigt eine steil abfallende Linie. Baden hat eine mehr horizontale
Linie, die ausgleichende Verhältnisse beweist. Italien steht mehr in Contrast zu
Schweden bis 3, wo Italien viel höher als schwedisch 1 hinaufgeht, um in 4 herunterzufallen
.
Die Kreise, Proportionstafel IV, mit ihren gefärbten Segmenten bedürfen
keiner Erklärung. Die allmählich zunehmende Dunkelheit der Farbensegmente ent-
spricht den verschiedenen Pigmentgraden, die auch an Farbenstärke zunehmen.
Berechne ich jetzt zum Vergleich nach der obengeschilderten Methode, wie
grosse ursprüngliche Bevölkerungsblöcke des rein Hellen und des rein Dunklen nöthig
sind, um als Schlussergebniss die obenangeführten Pigmentgradzahlen Badens und
Italiens zu erhalten, so bekomme ich für Baden einen hellen Block von 69,3 Prozent
und einen dunklen von 30,7 Proz., für Italien einen hellen von 29,7 Proz. und
einen dunklen von 70,3 Proz. Die Farbenblöckc der badischen und der italienischen Bevölkerung stehen also
ungefähr in demselben Zahl verhältniss, aber umgekehrt, d. h. der helle Block Badens ist ungefähr ebenso
gross wie1 der dunkle Block Italiens und vice versa. Die Verhältnisse des hellen und des dunklen Blockes
zu einander in den drei Ländern werden durch die untenstehenden Linien angegeben. (Siehe auch Fig. 138).
60%
50
40
30
20
10
»
i
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s 1
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s
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Fig. 136.
Zusammengestellte Pigment-
gradkurven
für Schweden -
» Baden---
» Italien —. —.—
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