Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., TF 2014/23
Plastisch-anatomischer Atlas zum Studium des Modells und der Antike: 24 Tafeln in Holzschnitt nebst 10 Erklärungstafeln und Text
Stuttgart, 1870
Seite: 15
(PDF, 17 MB)
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Anatomische Literatur

  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/roth1870/0019
121) Allgemeiner Rückgratstrecker
......

122) Einschnürungen durch die
Rückwärtsbewegung.

124) Zweiköpfiger Schenkel-
Muskel ......

M. erector trunci.

M. biceps femoris.

125) langer Kopf desselben

126) Grosser Zuzieher . . .
137) Hintere untere Zacke des

schiefen Bauchmuskels.

Caput longum.
Adductor magnus.

Anmerkungen.

*121) Dieser Muskel zerfällt in zwei grössere Massen, welche jedoch an
ihren Ursprung eng miteinander verwachsen sind. Die der Mittellinie
des Rumpfes am nächst gelegene Muskelmasse ist der lange
Rückcnmuskel {Longissimus clorsi) und von ihm nach aussen der
Darmbeinrippen-Muskel (M. lumbo-costalis). Ersterer beginnt in
der Grube zwischen Kreuzbein und Darmbein und von den Dornfortsätzen
der acht unteren Wirbel. Einzelne Bündel dieses Muskels
heften sich dann an die seitlichen Flächen der Spitzen der Dorn-
fortsätzc der Rückenwirbel, die etwas von der Mittellinie des Rückens
weiter entfernten an die Spitzen der Querfortsätze und die hievon
am weitesten entfernten an den untern Rand der vierten bis neunten
Rippe. (Siehe den länglich gezogenen Wulst, welcher auf
Tafel IV. ti. VI. unter den breiten Rückenmuskel hervorquillt und
siehe Modellf. VII. VIII. X.) Der Darmbeinrippenmuskel, welcher
das untere Fleisch des allgemeinen Rückenstreckers (M. erecior
trunci) ausmacht, entspringt vom hintersten Theil des Darmbeinkammes
und heftet sich an alle Rippen und Rippenrudimente der
Wirbelsäule bis zum 4. Halswirbel hinauf; in der Nackengegend
wird aus ihr ein selbstständiger Muskel, welcher jedoch auf den

Zeichnungen nicht zu sehen ist, er heisst der aufsteigende Nacken-
muskel (717. cerficalis ascendens). Bei kräftig gebauten Individuen
ist der Muskelbauch des Erecto trunci über dem Kreuzbeine besonders
in der Höhe der Darmbeinkämme bis unter das hintere Brustkor
bende als ein äusserst kräftiger Strang zu erkennen. (Siehe
Muskelfigur IV. VI. Modellf. VII. Anm. u. Taf. VIII. u. X.) Da
seine complicirten Muskelbündel von der Mittellinie des Rückens
immer weiter nach aussen an der Wirbelsäule und den Rippen angreifen
, so werden auch dieselben in Folge dessen bei der seitlichen
Neigung des Rumpfes thätig sein müssen. (Siehe Taf. IV. VI.
ebenso VIII. u. X.)

*122) Der allgemeine Rückenstrecker ist in eine sehnige Scheide, die
Binde der Rückenmuskulatur {Fascia lumbodorsalis), eingeschlossen,
bei der Rückwärtsbiegung des Oberkörpers kommen desshalb solche
Einschnürungen zum Vorschein. (Siehe Taf. IV. u. VI. Muskeif.)

*124) (Siehe Taf. XX. g. XXI. d. IV. u. VIII.)

*125) (Siehe Taf. XX. c.)

*126) (Siehe Taf. XX. x.)

*137) (Siehe Taf. IV. u. VIII.) '

oth , anatom. Atlas. Text.


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