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Drittes Stück.
„'s iſt noch gnädig abgegangen,
Urnd ich weiß ein ander Lied von
Einem jung jung Zimmergeſellen,
Einer ſchönen Frau Markgräfin
Und von einem hohen Galgen.
Faſt ſcheint guter Rat hier teuer,
Und in meiner Kaſuiſtik
Steht der Fall nicht aufgezeichnet,
Was dem Manne ſei zu raten,
Der Pfalzgräfinnen anſinget,
Rechtsweisheit ins Leihhaus bringet
Und mit der Trompete kecklich
Sich die Zukunft will erblaſen.
Doch wenn Menſchenfürwitz ſtillſteht,
Helfen gnädig die im Himmel.
Drunten in der reichen Waldſtadt,
In Säkkingen, iſt ein guter
Schutzpatron für junge Leute,
Iſt der heil'ge Fridolinus.
Morgen iſt des Heil'gen Feſttag.
Der hat keinen noch verlaſſen,
Der um Hilf' ihn bittend anging:
Wendet Euch an Fridolinum!“
Drittes Stück.
Der Fridolinustag.
Schwimmt ein Schifflein auf dem Meere,
Schwimmt heran zur fränk'ſchen Küſte,
Fremde Segel — fremde Wimpel —
Und am Steuer ſitzt ein blaſſer
Mann im ſchwarzen Mönchsgewand.
Dumpf, wie ein wehmütig Klagen
Klingt der Pilger fremde Sprache,
Klingt Gebet und Schifferrufen,
's ſind die alten keltiſchen Laute
Von Erin, der grünen Inſel,
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