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Fünftes Stück.
Und wenn oftmals ſeine Rechte
Jäh zum Humpen fuhr und einen
Starken Schluck der Alte ſtürzte:
War ihm wohl ein teures ſchönes
Bildnis vor die Seel' getreten;
Oft auch ſchien an minder Wertem
Sein Gedächtnis anzuhaften,
Denn, des äußern Grunds entbehrend,
Fuhr zuweil' auf Hiddigeigeis
Rücken ein gewalt'ger Fußtritt,
Und der Kater fand es rätlich,
Seinen Ruhplatz zu verändern.
In den Saal kam leicht geſchritten
Jetzt des Freiherrn holde Tochter
Margareta, — und beifällig
Nickt' der Alte, wie ſie eintrat.
Hiddigeigeis Dulderantlitz
Strahlte gleichſalls katzenfreudig.
Mit dem ſchwarzen Samtgewand war
Jetzt vertauſcht das weiße Feſtkleid,
In den blondgelockten Haaren
Schnippiſch ſaß die ſchwarze Schnepphaub',
Und hausmütterlich ſah drunter
In die Welt ihr blaues Aug' vor.
Von dem Gürtel hing gewichtig
Schlüſſelbund und ledern Täſchlein,
Deutſcher Hausfrau Ehrenzeichen.
Urnd ſie küßt' des Freiherrn Stirne,
Und ſprach: „Väterchen, nicht zürnet,
Daß ich lang Euch heut allein ließ.
Drüben hielt mich lang im Stift die.
Gnädige Frau Fürſtabtiſſin,
Und ſie ſagte mir viel Schönes,
Sprach belehrend auch vom Alter
Und vom Zahn der Zeit und anderm,
Und der Herr Komtur von Beuggen
Sprach ſo ſüß, als hätt' die Worte
Er erkauft beim Zuckerbäcker,
Und ich freut' mich, als ich loskam.
Eurer hochgeſtrengen Winke .
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