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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw1/0125
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Sechſtes Stück.

Wer um dieſe Stund' vom Rhein her
Ein Trompeterſtück geblaſen.
Iſt's ein Geiſt, ſo ſchlag drei Kreuze,
Iſt's ein Menſch, ſo grüß ihn artig
Und entbiet zu mir aufs Schloß ihn.

Hab' ein Wort mit ihm zu ſprechen.“

Militäriſch grüßend machte
Rechtsumkehrt der treue Anton:
„Gnäd'ger Herr, ich werd's beſtellen.“

Schweigend ſenkte ſich indes die
Mitternacht auf Tal und Städtlein,
Und zu Margareta kam ein
Sonderbarer Traum geflogen:
Wieder ſchritt im Feſtgewande
Sie zum Münſter Fridolini,
Ging der Heil'ge ihr entgegen,
Ging ein Mann an ſeiner Seite,
Aber nicht der Tote, der ihm
Zum Gericht nach Glarus folgte:
's war ein ſchlanker, ſchmucker Jüngling.
Sah ſchier aus wie ein Trompeter,
Und er grüßt' ſie ehrerbietig,
Lächelnd winkt' Sankt Fridolin.

Sechſtes Stück.

Wie jung Werner beim Freiherrn Trompeter wird.

Den Trompeter zu erſpähen,
Schritt des andern Morgens eiligſt
Meiſter Anton durch das Städtlein.
Bei dem Münſter Fridolini

Bog er in ein Nebengäßlein;

Von der andern Seite kam der
Schiffermartin ſcharfen Schrittes,
Und am Eckſtein rannten beid' in
Hartem Anprall aneinand'!
„Meiner Seel',“ ſprach der getreue


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