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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw1/0149
Achtes Stück.

Leis verglimmend flog der letzte
Funke aus den Tannenzweigen

Und verſank im dunkeln Bergſee.

Achtes Stück.
Das Konzert im Gartenpavillon.

In des Herrenhauſes Garten
Stehen mächtige Kaſtanien,
Steht ein zierlich Gartenhäuslein.
Tief zum Rheingrund ſind geſenkt die
Fundamente der Terraſſe,
's iſt ein lauſchig ſtilles Plätzlein:
Rings der Bäume grüne Mauer,
Unten zieht die Welle flüſternd.

Drinnen ſeit zwei Monden — welch ein
Fremd geheimnisvolles Treiben?
Farbentöpfe, borſt'ge Pinſel,
Kalk und Mörtel, Mauerkelle;
Hoch Gerüſte ragt gezimmert
Zu des Pavillones Kuppel.
Iſt's die Werkſtatt ſchlimmer Geiſter?
„'s iſt nicht Werkſtatt ſchlimmer Geiſter,
Fresko wird allhier gemalt,
Und die Beine, die vom hohen
Brettverſchlag herunternicken,
Sind das Eigentum des großen
Freskomalers Fludribus.“

Der, vom Welſchland heimwärts kehrend,
Trieb ſich lang ſchon hier am Rhein um,
Ihm gefiel das ſchmucke Ländlein,
De rotwangigen Geſichter
Und im Faß der gute Wein.
Wie ein Zaubrer ward er ringsum
Von den Leuten angeſtaunt,


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