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Vierzehntes Stück.
Kehr zum Balkone keck zurück
Und lauſche meinem Sange.
Vergeblich Mühn, mir zu entfliehn,
Idch blaſe ruhig weiter,
Da werden meine Melodien
Zur wunderſamen Leiter.
Auf der Akkorde Sproſſen ſchwingt
Die Lieb' empor ſich leiſe,
Durch Schloß und Riegel zu dir klingt
Dann wiederum die Weiſe:
O wende nicht den ſcheuen Blick
Und fleuch nicht zag und bange,
Kehr zum Balkone keck zurück
Und lauſche meinem Sange.
IV.
Am Ufer blies ich ein luſtig Stück,
Wie klang die alte Trompete
Hell in den Sturm, der das Getön
Zum Herrenſchloß verwehte.
Die Waſſerfrau im tiefen Grund
Hört Sturm und Töne rauſchen,
Sie ſteigt herauf, neugierig will
Die Klänge ſie erlauſchen.
Und als ſie wieder hinabgetaucht,
Erzählt ſie den Fiſchen mit Lachen:
„O Rheineskinder, man erlebt
Doch ſonderbarliche Sachen.
Sitzt oben einer im Regenſturm;
Was glaubt ihr, daß er triebe?
— Bläſt immerzu dasſelbe Lied,
Das Lied von ſeiner Liebe.“ G
V.
Frau Muſika, o habet Dank
Und ſeid mir hoch geprieſen,
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