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Vierzehntes Stück.
Und ihn morgens Kopfweh quälet,
Nennt er's einen Katzenjammer.
Katzenjammer, o Injurie!
Wir miauen zart im ſtillen,
Nur die Menſchen hör' ich oftmals
Graunhaft durch die Straßen brüllen.
Ja, ſie tun uns bitter unrecht!
Und was weiß ihr rohes Herze
Von dem wahren, tiefen, ſchweren,
Ungeheuren Katzenſchmerze?
V.
Auch Hiddigeigei hat einſtmals geſchwärmt
Für das Wahre und Gute und Schöne,
Auch Hiddigeigei hat einſt ſich gehärmt
Und geweint manch ſehnſüchtige Träne.
Auch Hiddigeigei iſt einſtmals erglüht
Für die ſchönſte der Katzenfrauen,
Es klang wie des Troubadours Minnelied
Begeiſtert ſein nächtlich Miauen.
Auch Hiddigeigei hat mutige Streich'
Vollführt einſt, wie Roland im Raſen,
Es ſchlugen die Menſchen das Fell ihm weich,
Sie träuften ihm Pech auf die Naſen.
Auch Hiddigeigei hat ſpät erſt erkannt,
Daß die Liebſte ihn ſchändlich betrogen,
Daß mit einem ganz erbärmlichen Fant
Sie verbotenen Umgang gepflogen.
Da ward Hiddigeigei entſetzlich belehrt,
Da ließ er das Schwärmen und Schmachten,
Da ward er trotzig in ſich gekehrt,
Da lernt' er die Welt verachten.
Schöner Monat Mai, wie gräßlich
Sind dem Kater deine Stunden,
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