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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw1/0228
Das Büchlein der Lieder. 161

Noch reicht ein Blick, das Eulenpack
Und die Fledermaus zu verjagen,
Noch reicht ein alter Eſelskinnback,

Den Philiſterſchwarm zu erſchlagen!

Aus deinem Auge e wiſ ch die Trän',
Sei ſtolz und laß⸗ die Klage;
Wie dir wird's manchem noch ergehn
Bis an das End' der Tage.

Noch manch ein Rätſel ungelöſt
Ragt in die Welt von heute,
Doch iſt dein ſterblich Teil verweſt,
So kommen andre Leute.

Die Falten um die Stirne dein
Laß ſie nur heiter ranken;
Das ſind die Narben, die darein

Geſchlagen die Gedanken.

Und wird dir auch kein Lorbeerreis
Als Schmuck darum geflochten:
Auch der ſei ſtolz, der ſonder Preis
Des Denkens Kampf gefochten.

Aus den Liedern Margaretas.

I.
Wie ſtolz und ſtattlich geht er!
Wie adlig iſt ſein Mut!

Er iſt nur ein Trompeter,
Und doch bin ich ihm gut.
Unsd hätt' er ſieben Schlöſſer,
Er ſäh' nicht ſchmucker drein,
— Ach Gott, und doch wär's beſſer,

Er würd' ein andrer ſein!

Scheftel. I.

Ach wär' er doch ein Ritter,
Ein Ritter vom goldnen Vließ!



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