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Vierzehntes Stück.
Hell ſchmetternd ruft die Lerche
Mich aus dem Traume wach,
Es grüßt im Morgenſchimmer
Der junge Frühlingstag.
Im Garten rauſcht die Palme
Geheimnisvoll bewegt,
Ans ferne Meeresufer
Die Brandung ſchäumend ſchlägt.
Und ehern blau der Himmel,
Gülden der Sonne Schein, L
Mein Herz, was willſt du weiter?
Stimm in den Jubel ein!.
Und ſing ein Lied zum Preiſe
Deinem alten Gott und Herrn;
Er hat dich nie verlaſſen,
Du nur, du biſt ihm fern.
Im Dienſt — im Dienſt! o ſchlimmes Wort,
Das klingt ſo ſtarr und froſtig;
Die Lieb' iſt hin, der Lenz iſt fort,
Mein Herz, werd mir nicht roſtig.
Trompete ſieht mich traurig an,
Mit Flor iſt ſie umhangen.
Sie haben den luſtigen Fiedelmann
In Käfig eingefangen.
Die ſchwere Zeit, die ſchwere Not
Sank laſtend auf ihn nieder,
Muß ſpielen um ſein täglich Brot —
Verſtummt ſind ſeine Lieder.
Der einſt die Zither leicht im Arm,
Sang an des Rheines Welle,
Schlägt jetzt den Takt — daß Gott erbarm!
In der Siſtinſchen Kapelle.
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