http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw1/0259
Nachwort.
Unſerem Text liegt die Originalausgabe zugrunde: „Der Trom⸗
peter von Säkkingen. Ein Sang vom Oberrhein von Joſeph Victor
Scheffel. Stuttgart. Verlag der J. B. Metzlerſchen Buchhandlung
1854.“ Die poetiſchen Vorreden zu den ſpäteren Ausgaben ſtehen
unter den „Gedichten“ im 9. Band unſerer Ausgabe. Dort findet
der Leſer auch diejenigen lyriſchen Einlagen, die Scheffel von der Auf⸗
nahme in ſeine Dichtung ausgeſchloſſen hatte. Die „Säkkinger
Epiſteln“ und die Studie „Aus dem Hauenſteiner Schwarz⸗
wald“ im 7. Band wird jeder zum Vergleich heranziehen, der den
Boden und die geſchichtlichen Verhältniſſe genauer kennen lernen will,
aus denen der „Trompeter“ entſproſſen. Die tieferen inneren Be⸗
ziehungen Scheffels zu dem von ihm geſtalteten Stoff, alſo den per⸗
ſönlichen Einſchlag der Dichtung hat Boerſchel in ſeinem Buch
über Scheffel und Emma Heim wohl endgültig klargelegt. Die Lite⸗
ratur über den „Trompeter“ iſt von Breitner in ſeinem verdienſt⸗
vollen Sammelwerk: „Scheffel und ſeine Literatur“, Bayreuth 1912,
vollſtändig geſammelt worden. Wir tragen hier nur noch die Unter⸗
ſuchung von Mentz nach: „Wernerx Kirchhofer und die Herren von
Schönau“ in der „Alemania“ Bd. 40, weiter die beiden Studien von
Boerſchel „Mit Scheffel den Oberrhein hinauf“ („Weſtermanns
Monatshefte“ 106, 834 ff.) und „Der junge Scheffel in Rom“ (eben⸗
da 115, 442 ff.) und Leppmanns Buch „Kater Murr und ſeine
Sippe. Von den Romantikern bis Scheffel und Keller“, München
1906, Beck. — Im übrigen verweiſen wir auf die einſchlägigen Ka⸗
pitel in den Biographien von Ruhemann, Stöckle und Proelß.
Druck und Einband von Heſſe & Becker in Leipzig.
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