Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-1/3
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 2: Juniperus, Hugideo u.a.)
[1916]
Seite: 62
(PDF, 34 MB)
Bibliographische Information
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw2/0062
62 Juniperus.

Ihre Regeſten von 1163 bis 1242, ſ. bei Stälin, wirtemberg. Geſchichte II,
§ 33, welchen aus Urkunden des Kloſters Tennenbach noch eingereiht werden
können:
1179. März 7. in castro Riegel. Egilolfus de Ursilingen.
1187. v. D. Straßburg. nobilis quidam de Ursilingen Egilolf.
1218. Novemb. 23. Malberc Reinaldus dux Spoleti.
S. Schriften des bad. Altertumsvereins, III. Jahrgang, pag. 189 u. ff.
Die vom 26. Mai 1284 datierte Urkunde des Kloſters Alpirsbach, welchem
„Hainrich der Herzoge und ich Rainolt ſin brüder, Herren von Vrſelingen“
Kaſtvögte waren, von Gerbert, hist. nigr. silvae II, 162 für verloren ge⸗
halten, ſ. in der Zeitſchrift für Geſchichte des Oberrh. IX. 375 u. ff. —
Das Wappen der Urſelinger, drei rote Schilde im weißen Felde, welches
noch heutigen Tages ihre einſtige Reſidenzſtadt Schiltach führt, iſt identiſch mit
dem der Freiherrn von Rappoltſtein im Oberelſaß und mit dem der Freiherrn
von Weinsberg. S. Wolfg. Lazius de migrationibus gentium, Basil. 1572
P. 141. — Zeitſchrift IX, 431. XI, 247. XIII, 101.
Die eigentümliche Helmzier, ein bärtiger Mannskapf mit wallendem Haupt⸗
haar und hoher phrygiſcher Mütze, an die beliebte Herleitung der altfränkiſchen
Geſchlechter von den Trojanern erinnernd (quando iam nemo von Troiana
sibi antiquitate atque origine placet... W. Lazius), fand der Schreiber
dieſer Zeilen auf einem urslingiſchen Grabſtein ohne Inſchrift im weltverborge⸗
nen Schwarzwaldklöſterlein Wittichen, deſſen „erbarn gaiſtlichen Frowen“ im
Jahr 1365 „Herzog Rainalt von Urslingen und fraw Beatrix von Teckhe ſine
eheliche hausfraw und herzog Cunradt Ir beeder Sune“ zollfreie Durchfahrt
an ihrem Zoll in Schiltach bewilligten. S. Fickler in Kaſts Archiv, p. 28.
not. 60. — Die Urſelinger betrieben auch die Erzgruben um Heibach und bei
Wittichen.


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw2/0062