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Waldeinſamtkeit.
„Hab nur Mut! Alles gut!
Eiaho! Popeiaho!“
Der Waſſerquell plätſchert ſtillfriedlich dazu —
Ob Wipfeln und Dickicht ſchwebt ſelige Ruh
Und Gottes allwärmendes Sonnenlicht.
Viertes Blatt.
Das alte Waldſchloß.
Verſtrüppt und wild ein ander Bild,
Von Laubſtreu ganz überſchüttet,
Von Schichte zu Schichte verſinkt drin der Fuß,
Kein Echo meldet die Tritte.
Unheimlich verödet und regungslos
Hält ſchwüle Sieſta das Reichsgrafenſchloß,
Nur das blitzende Licht bringt Bewegung.
Die Fenſter grilliert
Mit gebauchtem, geſchnörkeltem Eiſengeſtäb,
Das vergoldet einſt war,
Ein Rokokoſchemen der Großväterzeit,
Senkt der Bau mit der hohen Eſtrade
Zum Waldesdunkel
Die einſt moderne Faſſade.
Das war eine höfiſche Gartenkunſt einſt
Von Taxus und Buchs, mit der Schere normiert,
Von Buſchpyramiden und Tulpenflor,
Von Muſchelgrotten und Sphinxen.
Noch gibt verwittert Kunde davon
Ein Säulentorſo, wohl kanneliert,
Und im Brombeergeſträuch hebt mit plaſtiſchem Schwung
Den Marmorleib
Und die ſchwellende Bruſt mit dem zierlichen Arm
Die letzte vom ſchönen Najadenſchwarm.
Des Mittags Hitze liegt brütend und ſchwül
Ob dem öden Parke, kein Lüftlein weht kühl,
Und ſchläfrig ſchaut und verdroſſen drein,
Als gähn' es im Traum, das alte Geſtein,
„Mon Halali“ einſt vom Gebieter benannt.
Es denkt anders denn wir und hat Kummer und Leid
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