Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-1/3
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 2: Juniperus, Hugideo u.a.)
[1916]
Seite: 141
(PDF, 34 MB)
Bibliographische Information
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw2/0141
Das glückhafft Schiff. 141

Sowie der Ahnherr ſegnend ſeine Hände
Ob Badens Zier und Schwedens Hoffnung breitet,
So hält Germania ſchirmend Schild und Schwert
Ob dieſem Bund — und kriegsgeübtre Schiffe
Als unſres — halten glückhaft drüber Wacht.

Heil Kaiſer Dir! Willkommen Majeſtät!
Willkommen an des Bodans blauen Fluten!
Wir wiſſen wohl, Ihr ſeht die Mainau gerne,
Ihr ſeid ihr Freund, nicht nur ein ferner Gaſt,
Und manch ein Ort in ihrer Schattenkühle
Iſt Euch ein Sommerlieblingsplätzchen worden.

Drum iſt auch unſre Huldigung vertraulich,
Nicht der Kommandoſtab gebistet heut,
Der Wehrſtand bildet nur den feſten Kern,
Um den ſich Lehr⸗ und Nährſtand freudig ſchließen
Als Teil der großen deutſchen Volksfamilie;
Wer vaterländiſch denkt, ſtimmt mit uns ein,
Und nicht das Hurra tapfrer Bataillone,
— Das „glückhafft Schiff“, — der Damen Seeflottille
Entbeut Euch Gruß; aus Frauenmunde ſchallt es:
„Dem Schirmherrn Deutſchlands an des Südens
Grenzmark,
Den nicht allein der goldne Siegerlorbeer,
Den auch des AÄltervaters Pflicht erfreut —
Dem Deutſchen Kaiſer Wilhelm Glück und Heil!
Heil ſeinen Kindern und den Kindeskindern!“

(Ein Alpenblumenſtrauß wird überreicht.)

Epilog.
Geſprochen von der Sprecherin des Prologs.

So hab ich als geſtrenge Kommodorin
Mannſchaft und Frauſchaft treulich vorgeführt
Und fürchte kaum, daß mich die deutſche Flotte
Ob mangelhafter Führung rügen wird.
Schon ſenkt ſich tief der Sonne goldne Scheibe,
Und Abendpurpur ſäumt der Berge Rand.
Zum Rückzug denn beruf' ich meine Treuen,


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw2/0141