Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-1/3
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 2: Juniperus, Hugideo u.a.)
[1916]
Seite: 159
(PDF, 34 MB)
Bibliographische Information
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw2/0159
Der Brautwillkomm auf Wartburg. 159

Da breitet ſich ihnen zu Füßen
Ihr Erbland in wonnigem Schein —
Und wenn ſie auch wacker ſich küſſen,
Sie werden drum nicht gleich zu Stein.“
(Landſchaftsbild wird dargebracht.)

Der tugendhafte Schreiber. (Im Kanzlergewand. Serios. Pedantiſch.)
Ich ſchrieb allzeit nur wenig,
Doch allzeit tugendhaft,
Und hab' die Kleinode verzeichnet,
Die ſich der Burgſchatz beſchafft.

Ich ſchreib' in meine Regiſter
Mit der Aufſchrift: Paula — heut ein:
Der Wartburg iſt erworben
Ein neuer Edelſtein.

(Eine Truhe für Schmuckſachen und ein altertümliches Schreibzeug.)

Biterolf und Schmied von Ruhla. (Biterolf als Jäger mit der Arm⸗
bruſt. Der Schmied als Waffenſchmied, volkstümlich, thüringiſch.)
Duett.
Thüringens Wälder ſenden
Den Weidmann und den Schmied,
Brauthuldigung zu ſpenden
Mit Gaben und mit Lied.
(Zur Braut.)
Vor hohem Frauenbilde
So tugendlicher Art
Singt Ruhlas Grobſchmied milde:
„Jung Landgraf werde zart!“

(Zum Erbgroßherzog.)
Doch will's im Weſten dämmern
Und ſtreicht ein Feind den Bart,
Herr Major, dann wollen wir hämmern:
„Jung Landgraf, werdet hart!“
(Sie bringen als Vertreter des Thüringer Waldes Huldigungsgaben der
Ruhlaer Induſtrie dar.)
Reimar der Alte. (Morgenſtändchen.)
Wo liebende Herzen ſich innig vermählt,
Hat Reimar der Alte niemals gefehlt,


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw2/0159