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Frau Aventiure.
Überflutend einſargt in den Erdſchoß,
Daß den Platz ſie räume einer beſſern,
Einer gottdurchgeiſteteren Gattung.
Denn ob aller Meergewäſſer Brauſen,
Über allem, was da iſt und ſein wird,
Über allem ſchwebt der Geiſt des Herren.
Laus et gloria in exelsis Deo!“
Alſo dacht's von Banth der Mönch Nicodemus.
Linde Mondnacht wehte um das Haupt mir,
Freundlich winkte der Planeten Funkeln.
Andern Tages zog mit allen Brüdern
Unſer Abt hinaus und ſprengte dreimal
Mit geweihtem Waſſer das Geſtein an,
Dann gebot er uns, mit Karſt und Spaten
Eine tiefe Grube aufzuwerfen.
„Senket,“ ſprach er, „alles, Haupt wie Knochen,
In die Tiefe. Was uns Gott verborgen,
Soll der Neugier Hand zu Tag nicht rühren,
In der Schrift ſteht: Laßt die Toten ruhn!
Eine Waldkapelle will ich bauen
Hier zu Ehren unſerm ritterlichen
Heiligen Georg, dem Lindwurmtöter:
Was ihr fandet, ſoll das Fundament ſein!
Aber ſchweigt und wahret's als Geheimnis!
Groß iſt Gott in ſeiner Wunderſchöpfung,
Aber groß iſt auch des Teufels Blendwerk,
Und man weiß nicht, weſſen dieſe Reſte.
Gott allein löſt aller Dinge Rätſel,
Eitel unnütz Reden ſtammt vom Teufel.“
Wie der Abt es fügte, ſo geſchah es.
„Amen!“ ſpricht der Mönch von Banth Nicodemus,
Gloria in exelsis Deo, Amen!“
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