Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-4/6
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 4: Gaudeamus)
[1916]
Seite: 113
(PDF, 17 MB)
Bibliographische Information
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw4/0116
Nachwort. us

Drum aus Nationalgefühl
Hat er's angefertigt.
Scheffel ſelbſt hat ſpäter (1875), nachdem das Hermannsdenkmal
vollendet war und ſeine Schlußſtrophe nicht mehr zeitgemäß erſchien,
folgenden beiden nicht von ihm herrührenden Strophen ſeine aus⸗
drückliche Genehmigung erteilt (vgl. Linſe a. a. O. und Lahrer Kom⸗
mersbuch, Anmerkung auf S. 566):

Und zu Ehren der Geſchichten Endlich nach ſo vielen Mühen
Tat ein Denkmal man errichten. Iſt von Bandels Werk gediehen,
Deutſchlands Kraft und Einigkeit Hermann ſteht jetzt aufgeſtellt,
Verkündet es jetzt weit und breit, Zuſammen kommt die ganze Welt
Mögen ſie nur kommen. In dem Lippſchen Reiche.
S. 31. Am Grenzwall. Bgl. Proelß, S. 227 und Bd. VII,
137. Aus dieſen beiden Zitaten ſcheint hervorzugehen, daß das Ge⸗
dicht 1851 bzw. 1853 dem „Engeren“ bekannt war. Es fällt wohl
mit der Teutoburger Schlacht zuſammen. Erſter Druck: „Fliegende
Blätter“ 1867, Nr. 1157.
S. 33. Das Hildebrandslied. Bgl. Briefe an Schwanitz S.
246: Nach Strophe 2 hat Scheffel für den Wiener Gefangverein
folgende zwei Strophen eingefügt:
Hildebrand und ſein Sohn Hadubrand
Kamen ſelbander dann hintereinand
Mit Hieben vom ſchwerſten Kaliber.
Hildebrand und ſein Sohn Hadubrand
Lachten, als jeden ſein Buckel brannt',
Hatten ſich nur um ſo lieber.
Vgl. auch Bd. VII, S. 36 unſerer Ausgabe.
S. 39. Der Enderle von Ketſch. Vgl. Hufſchmied in der
„Zeitſchr. d. V. f. d. Geſch. d. Oberrheins“ 44, S. 201—211 und
„Scheffeljahrbuch 1895“, S. 65 ff. und 1899, S. 11 ff. Proelß, S
304. Vgl. auch: an Werner, S. 103. — Erſter Druck im erſten Heft
der Lieder aus dem Engern und im Magdeburger Kommersbuch.
S. 42. Der Rodenſteinzyklus. Vgl. Lorentzen, Die Sage
vom Rodenſteiner. Heidelberg 1903, dazu Proelß an vielen Stellen
ſeiner Biographie, beſonders 409 ff., ferner Ille, Scheffeljahrbuch
1895, S. 18—24. — Der Abdruck der Lieder (ohne den „Wille⸗
komm“, der erſt 1867 in den „Fliegenden Blättern“ erſchien und
den „Knapp“) im Magdeburger Kommersbuch (Ausgabe von 1859)
bietet neben der Wiedergabe zweier dieſer Gedichte in den Nummern
Scheffel. IV. 8


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw4/0116