Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-7/10
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 8: Episteln und Reisebilder. II)
[1916]
Seite: 78
(PDF, 45 MB)
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78 Epiſteln und Reiſebilder. II.

20. Von vielem, was noch zu erzählen wäre, aber nicht mehr
erzählt werden mag.

1. Von den Plätzen, wo der Meiſter Anſelm gemalt hat.
Von dem Naturatelier am Waſſerfall in der Judicaria⸗
ſchlucht.
Von dem großen Granitblockmotiv.
Von der untermalten Madonna, die Sommadoſſi der Alte
als Geſchenk für ſeine Kapelle erhalten ſollte.
Von derſelben Madonna, die Sommadoſſi der Alte als Ge⸗
ſchenk für ſeine Kapelle nicht erhielt, die vielmehr als Lein⸗
wand für die Granitblocklandſchaft verwendet wurde.
Wie wir mit derſelben Madonna in der Barke über den See
fuhren. Wie etliche Tage darauf im ganzen Tal erzählt wurde,
daßs einem Hirtenknaben von Calavin die Madonna erſchienen
ei.
Von der Flucht nach Ägypten, die ebenfalls mit einem Gra⸗
nitblockmotiv zugedeckt wurde. L
Von der Landſchaftsmalerei überhaupt und ihrem Verhält⸗
nis zur Hiſtorienmalerei im Sarcatal.
Wie Candidus der Poſtverwalter ſich ein Herz faßte und mit
ſeiner jungen Frau gemalt ſein wollte.
Wie der Meiſter Anſelm den Poſtverwalter und ſeine junge
Frau nicht, dagegen einen alten Waldhüter gemalt hat.
2. Von dem Poetenwinkel, wo der Meiſter Joſephus die Ge⸗
ſchichte von der Irene von Spielberg zuweg bringen wollte.
Von Herrn Dietrich von Rodenſtein und ſeinem Freund
Chriſtoph Langenmantel von Augsburg.
Von intendierter Beraubung des Biſchofs von Torcello.
Wie der Meiſter Joſephus ſtecken blieb und den Herrn Diet⸗
rich nicht einmal bis nach Venedig brachte, wo er die Irene
erſt kennenlernen ſollte.
Von Pietro Aretino dem Dichter.
Wie der Meiſter Joſephus einen zweiten Anlauf nahm, bis
zur Irene vorzuſchreiten, ihm aber von einem großen See⸗
ſchmetterling das Tintenfaß umgeworfen ward.
Wie die Wildentenfänger von Calavin ihm auch noch ſeinen
Stuht im Poetenwinkel geſtohlen und zu Jagdzwecken ver⸗
wendet.
Was Stefanus der Sklav geſagt, da er den Meiſter Joſephus


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