Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-7/10
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 8: Episteln und Reisebilder. II)
[1916]
Seite: 188
(PDF, 45 MB)
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188 Epiſteln und Reiſebilder. II.

ſchen Schimmer. Es iſt eine Spitze darunter, die, von hier beſehen,
obgleich weiter entlegen als der Ortles, gleichwohl höher erſcheint
als dieſer, und ich habe eine leiſe, vielleicht grundfalſche Ahnung,
es könnte ihm einmal da drinnen bei genauer Meſſung ſelbſt ein
kleiner Nebenbuhler erſtehen. Wer Luſt hat. ...“
9. S. 62. Zwiſchen „auftauchten“ und „ſtiegen“ folgender Zwi⸗
ſchenſatz:!.. . und eine ſchlagende Analogie zu dem rhätiſch⸗etruski⸗
ſchen Frack des Joſeph Antony von Trons boten, deſſen die Bei⸗
lage zur „Allgemeinen Zeitung“ im Jahre 1851 gedacht hat, an⸗
geſichts all dieſer namhaften Unterſchiede im Habitus dieſer Berg⸗
bewohner und der romaniſchen Bevölkerung drunten am Fuße dieſer
Alpen...
10. S. 62, Zeile 10 v. u. zwiſchen „una säga ſei“ und „da freute“
folgender Zuſatz: als ich vollends in dem Mann mit Schurz und
Zipfelkappe, der unſer Getier in den Stall führte, den „auskeneht“
(Hausknecht) erkannte.
11. S. 62, Zeile 7 v. u. zwiſchen „Jahren“ und „il selbstbe-
wusstsein“ folgender Zuſatz: wenn „draußen im Reich“ alles, was
jetzt Philoſophie heißt, längſt zu ewigem Wintereinſchlaf einge⸗
gangen, .. daß alsdann.
12. S. 63. Nach: „.. bot ſie mir an“ folgendes ſtatt des letz⸗
ten Satzes: Der Anſtand, deſſen Geſetzen ich auch angeſichts des
Gletſchers von Molweno mich zu fügen entſchloſſen war, nötigte
mich, ſeine Priſe nicht abzulehnen.
„Wahrlich,“ ſprach ich, nachdem ſie gekoſtet war, „wenn ich bei
der kaiſerlichen Finanza einigen Einfluß hätte, dieſen Tabak
allein und ausſchließlich zu erzeugen, würde ich den Molwenern ein
Patent erwirken.“ — —
13. S. 68. Statt: HKendlich ſtanden wir“ bis „kein Brot“
folgender Abſchnitt: Endlich ſtanden wir vor weitſchichtigem, wohl⸗
erhaltenem Gebäu; Tortürme mit Schießſcharten, rieſige Mauern
mit langen Fenſterreihen und ſkulpturverzierten Balkonen, ver⸗
blichene Wappenſchilde an den Außenwänden, vom Kardinalshut
mit ſeinem gitterartigen Quaſtenflechtwerk überragt, rings umher
ſtille Bergeinſamkeit, rauher Luftzug, etliche Ziegen zwiſchen den
Felſen weidend und ein ſcheuer Bauersmann, der lauernd auf den
fremden Bergſteiger ſah ... das war Madruzz!
Der Mann, der in dieſen Trümmern niſtet, hat große Räume
zu ſeiner Verfügung, aber die Frage der durſtigen Ankömmlinge
nach Waſſer, Wein und Brot verneinte er mit ſolcher Beſtimmtheit,


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