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Geſammelte Gedichte.
Da wüßt' ich dir vielleicht noch Rat,
Komm! nimm die Feldflaſch' hin
Und trink daraus mit tücht'gem Zug,
's iſt alter Rheinwein drin.
Doch wenn du glaubſt, es ſei ſchon Zeit
Für Geiſter, aufzuſtehn, —
Du armer Geiſt! das iſt zu früh,
Da rat' ich dir, zu gehn.
Das bißchen Geiſt, das hie und da
In unſereinem ſpukt,
Das macht, daß manch hochweiſer Herr
Schon ſeine Achſeln zuckt. G
O weh! wenn erſt im Land' umging'
Ein ganzer Geiſt, wie du!
Das wäre gar zu unbequem,
Man brächt' dich bald zur Ruh.
Geh lieber drum ins Grab zurück,
Du alter Vorweltsſohn!
Wenn wir dereinſt den Bann gelöſt,
Dann rufen wir dir ſchon!“
III.
Der Geiſt auf ſeinem Felsſtück ſaß,
Der Rede dacht' er nach,
Er ſchaute in die Ferne hin,
— Bald dämmerte der Tag.
Er ſchien ſich nicht vollſtändig klar,
Was zu beginnen wär',
Zuletzt ſtreckt' würdig er den Arm
Nach meiner Feldflaſch' her.
„Geſell,“ ſprach er, „du haſt wohl recht,
's iſt noch nicht an der Zeit,
Daß Geiſter ſich erheben ſchon
Zu neuer Lebensfreud'.
Drum will ich wieder ſchlafen gehn
Ins alte Hünengrab,
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