Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-7/10
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 9: Gesammelte Gedichte)
[1916]
Seite: 254
(PDF, 39 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw9/0254
Nachwort.

Im Gegenſatz zu dem verdienſtvollen Johannes Proelß, der im
Ergänzungsband ſeiner Scheffelausgabe eine „peinliche“ Auswahl
aus den Gedichten darbietet, hat ſich der Herausgeber die Aufgabe
geſtellt, im vorliegenden Bande alle Gedichte Scheffels zu vereinigen,
ſoweit ſie ihm eben zugänglich waren und ſoweit ſie nicht ſchon in
einer der vom Dichter ſelbſt veröffentlichten Sammlungen enthalten
ſind. Er wurde zu dieſem Verfahren einmal durch die hervorragende
Bedeutung beſtimmt, die die Gedichte für die Erkenntnis des äußeren
und inneren Entwicklungsgangs unſeres Poeten beſitzen, und ſodann
durch die Erwägung, daß eine Auswahl — lege ſie nun rein äſtheti⸗
ſche oder ſonſtwelche Maßſtäbe an — doch immerhin ſubjektiv
bleiben müſſe und darum auch anfechtbar ſei.
Freilich muß ſich der Leſer, um ihren vollen biographiſchen Wert
anſchaulich vor Augen zu haben, der Mühe unterziehen, die zum
„Gaudeamus“ und zur „Frau Aventiure“ vereinten lyriſchen Er⸗
zeugniſſe des Dichters und ebenſo die Trompeterlieder an ihrem Ort
der Reihe der Gedichte einzufügen.
Daß durch das Prinzip möglichſter Vollſtändigkeit die Aufnahme
von mancherlei Mittelgut und künſtleriſch Gleichgültigem bedingt
wird, weiß der Herausgeber recht wohl, aber dieſer Umſtand muß
bei einer derartig angelegten Sammlung, hieße ihr Autor nun
Goethe, Schiller oder ſonſtwie, ſtets mit in Kauf genommen werden.
Dafür hat er auch die Freude, den Verehrern Scheffels eine ganze
Anzahl von Gedichten mitzuteilen, die bisher entweder völlig unbe⸗
kannt oder doch nur einem ganz engen Kreis vertraut waren. Und
er zweifelt nicht, daß ſein Forſchen noch zu weiteren Reſultaten ge⸗
führt hätte, wenn er nicht durch die ihm von der Verlagsbuchhand⸗
lung geſetzte Friſt zum Abſchluß gezwungen geweſen wäre.
Als Quellen der vorliegenden Sammlung kamen in erſter Linie
die beiden von des Dichters Sohn beſorgten Bände in Frage:
„Gedichte aus dem Nachlaß“, Stuttgart 1889 und Aus Heimat und
Fremde“, Stuttgart 1892. Alle Gedichte, die in der nachfolgenden
Zuſammenſtellung entweder gar nicht erwähnt ſind oder bei denen


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