Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,mi-7/10
Scheffel, Joseph Victor von; Franke, Johannes [Hrsg.]
Joseph Victor von Scheffels sämtliche Werke: mit acht Kunstbeil. nach Gemälden von E. Grützner, A. Liezen-Mayer, Anton von Werner u.a., einer Kt. u. drei Handschriften (Bd. 9: Gesammelte Gedichte)
[1916]
Seite: 263
(PDF, 39 MB)
Bibliographische Information
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw9/0263
Anmerkungen zu einzelnen Gedichten. 263

Bruchſal iſt eine ſchöne Stadt, im Hintergrund ſteht das Zuchthaus. So einem
Menſchen auf der Straße begegnen, ſind's gewöhnlich Hofgerichtsräte oder
Dragoneroffiziere... Die Cafégaſſe hat für den bewußten Vetter eine be⸗
ſondere Bedeutung.
G Nicht zu Rom im Vatikane,
Nicht zu London in der City,
Zu Paris nicht am Quai d'Orſay,
Sondern in der Cafsgaſſe
Nummro elfe wohnt derſelbe.

Vgl. weiter Hausrath in „Deutſche Rundſchau“ 52, 100 und unſere Ausgabe
Bd. VII, S. 107, 144, 194. — Unſer Gedicht iſt natürlich nur ein Bruchſtück.
S. 82. Widmung. Nach dem Fakſimile im Scheffelgedenkbuch 1890, S. 105.
Dort mit der Unterſchrift: „Gedicht Scheffels an ſeinen Freund und Lehrer
F. W. Durch deſſen beſondere Güte veröffentlicht.“ (Bei Breitner, Scheffel
und ſeine Literatur, S. 149, wird Salzburg als Wohnort des Freundes an⸗
gegeben.) Es muß wohl ein Maler geweſen ſein, dem das Gedicht gewidmet
iſt, aber die Initialen wollen auf keinen der Künſtler aus Scheffels Umwelt
paſſen. Auch über das im Gedicht erwähnte Buch iſt nicht einmal eine Ver⸗
mutung geſtattet.
S. 93. Widmung in ein Exemplar des „Trompeters“. Nach Proelß
S. 162, wo Näheres zu erſehen.
S. 93. Und wiederum ein andermal. Nach Boerſchel S. 123; vgl. auch
dort Anmerkung 50.
S. 94. Walpurgisnacht. Nach einer Abſchrift im Schwanitznachlaß.
S. 101. Poetennot. Ludwig Knapp aus Darmſtadt, 1848—1858 Dozent
der Rechtsgelehrſamkeit in Heidelberg, ein ebenſo begabter wie exzentriſcher
Menſch, war Sch. im „Engeren“ nahe getreten. Vgl. Kußmaul, Erinnerungen
S. 147. — S. auch S. 123 f. dieſes Bandes und Anmerkung zu Rodenſteins
Nachtlied.
S. 102. In des Schultheißen Pfizer Fremdenbuch. Anmerkung
Scheffels: „Wie der alte Schultheiß aber vorſtehenden Eintrag geleſen, ſchüt⸗
telte er ſein runzelgefurchtes Haupt, ſchlug auf die Buxbaumdoſe, trank ſeinen
Schluck Bergwein und ſprach: ‚,J weiß gar net, was der jetz do will mit ſeim
Gſchreibs. Sitz ich doch ſchon 30 Jahr auf dem Twieler Berg und hab'
zeitlebens noch kein lateiniſchen Jammer von der Feſtung herunter tönen
g'hört. Und von St. Gallen iſt noch nie einer droben geſeſſen als der Herr
Apotheker Wagemann, und von einer Frau Hadwig iſt gar nichts auf dem
Schultheißenamt bekannt! — 's muß alſo doch mit dem Herrn net ganz richtig
ſei — mei Tochtermann hat's ſcho lang g'ſagt.“ (Abſchrift von Schwanitz.)
S. 103. In ein Exemplar des Trompeters, für die Schweſter
eines Jugendfreundes beſtimmt. Nach der Handſchrift von Franz
Wirth in einem Brief an Schwanitz vom 25. Januar 1887. Die Empfängerin
war ſeine Schweſter, ſpäter Frau Dr. Behrends in Brüſſel. Teilnehmer des
Falſtaffklubs: „Heinrich Goll, Verfaſſer des Brenele, ein Haupthumoriſt


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_sw9/0263