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Anmerkungen zu einzelnen Gedichten. 269
halle in Karlsruhe iſt durch das in Ausſicht ſtehende 2. badiſche Sängerfeſt
(1877) angeregt worden; Ausführung durch den Oberbaudirektor Geh. Rat
Dr. Joſeph Durm 1875—1877. Die Reimſprüche zieren die Wände des großen
Feſthallenſaals. Sie werden zitiert im Artikel „Feſthallen“ des Handbuchs der
Architektur, herausg. von Durm, Ende und Wagner. IV. Teil, 4. Halbband,
1. Heft. 3. Aufl. 1904, S. 242 Note.
S. 207. Becherweihe zu Witters Jubiläum. Bgl. Scheffeljahrbuch
1895, S. 46 ff.; ebenda 1907, S. 45, wo die Darſtellung abweicht und der
Wahrheit wohl näher kommt. Als Dankſagung für überſchickten Wein (25 Fla⸗
ſchen) hatte der Dichter nach der Pfalz geſchrieben (1867):
Bei den Männern von Neuſtadt und Diedesheim
Da fand der Dichter erkannt ſich,
Für einen ſchlichten leeren Reim
Gaben ſie ihm volle fünfundzwanzig.
S. 208. Ins Fremdenbuch der Gemeinde Gabelbach. Alle Gabel⸗
bachgedichte Scheffels ſind „Der Chronik der Gemeinde Gabelbach“, herausg.
von Trinius, Berlin 1898, entnommen. — Dem Bergmeiſter Mahr telegra⸗
phiert Sch. am 1. Mai 1878 als Dank für ein ihm gewidmetes Gedicht aus
Eiſenach:
Der Tannengruß vom Gabelbach
Folgt waldfriſch in die Heimat nach.
S. 209. Dem Verein für die Geſchichte des Bodenſees. Bgl. Scheffel-⸗
jahrbuch 1905/6, S. 116.
S. 209. An den Komponiſten der Oper „Ekkehard“. Vgl. „Berliner
Tageblatt“ 1903, Nr. 456, Abendausgabe, nach Erzählung von Anton v. Wer⸗
ner. „Ekkehard, Oper in 5 Akten, Muſik von J. J. Abert.“ Beſprechungen
der Stuttgarter Aufführung: „Stuttgarter Neues Tagblatt“ vom 15. Oktober
1878, „Voſſiſche Zeitung“, 13. Oktober 1878, 4. Beilage.
S. 210. Klara. Das Gedicht iſt an Klärchen Bonz, die Tochter von Scheffels
Verleger, gerichtet. Scheffeljahrbuch 1894, S. 50 ff.
S. 211. Die eiſerne Hand. Nach den „Flieg. Blättern“ 1879, Nr. 1762.
S. 214. Autograph. Nach Scheffeljahrbuch 1892, S. 131.
S. 214. Antwort an Fräulein Marie Schwanitz: „Fräulein Marie
Schwanitz und ihren neun Freundinnen im Marien⸗Inſtitut Gotha ſende ich als
Dank für den Gruß zum Geburtstag mein Bildnis mit dem Erſuchen, es unter
den zehn Unterzeichnerinnen der Zuſchrift zu verloſen und mir mitzuteilen,
wer es gewonnen hat. Mit freundlichem Gegengruß J. Viktor v. Scheffel.
Karlsruhe, 20./VI. 79.“ (Nach dem Original, ebenſo die Verſe.)
S. 215. Unterſchrift unter eine Porträtſkizze. Vgl. Proelß S. 242,
Scheffeljahrbuch 1900, S. 71., die Skizze bei Boerſchel S. 93.
S. 215. Weinſpruch. Ein Gruß nach Graz in der Steiermark. Vgl.
Scheffeljahrbuch 1891, S. 113.
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