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Das alte Waldſchloß. Nach dem Windbruch. 183
Und brachen ihn auf,
Und von der Eſtrade, die dicht umrankt
Von Eppich, Geißblatt und Schlinggewächs
Verſunken dort ragt,
Warf man der Meute ihr Fägerrecht vor
Vom zerſtückten Hirſch;
Frei losgekoppelt in knurrender Wut
Erſtritten ſich Hardi und Picas ihr Teil
Von Herz und Leber und Eingeweid
Und hellauf lachten des Lärms der Curée—,
Heiduck und Piqueur und der Valet des chiens,
Und Fean Pierre Negre, der Hofmohr ...
.. Wo ſind ſie nun all? Wo die Lenker der Fagd?
Wo die Damen in turmhoher Haarwulſtfriſur
Mit den Abſatzſtelzchen des Ballſchuhs? ..
... Verweht wie Herbſtlaub im Winde...
Fünftes Blatt.
Nach dem Windbruch.
Gewitter hat drüben den Bergtann durchtoſt,
Gewaltig erboſt,
Hat geſtürmt und gewettert, hat alles zerſchmettert,
Und nicht ohne Trauer um ſolch ein Stück Forſt
Betret' ich den Ort der Verwüſtung.
Da liegt in chaotiſchem Durcheinand'
Von der Axt nicht gefällt,
Vom Winddbruch gebrochen, geknickt und zerſpellt,
Die Zier der edelſten Stämme.
Die einen ſamt Erde und Stücken vom Berg
Und wild verſchlungenem Wurzelwerk
Aus dem Boden gelüpft, G
Als wäre ein Sturmbock mit eherner Stirn
Dawider gehüpft
Und hätte ſie niedergeſtoßen.
1 Das kunſtmäßige Aufbrechen und Zerwirken des Wilds in Gegenwart
der Zagdgeſellſchaft, das unter den Klängen einer beſonderen Fanfare zu ge⸗
ſchehen pflegte.
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