Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,me-1
Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (1)
[1919]
Seite: 406
(PDF, 92 MB)
Bibliographische Information
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_werke1/0479
Anmerkungen des Herausgebers.

Scheffels Leben und Werke (S. 5*— 70*).

Die Lebensgeschichte des Dichters ist zunächst aus seinen Wer-
ken zu entnehmen. Scheffel selbst ist nicht dazugekommen und
hat, soviel man ohne Einsicht in den Briefwechsel mit seinem Ver-
leger urteilen kann, anscheinend auch nie daran gedacht, seine
Werke gesammelt herauszugeben. Als selbständige Bücher
sind bei seinen Lebzeiten „Trompeter“, „Ekkehard“, „Frau Aven-
tiure“, ,„Juniperus“, „Gaudeamus“, „Hugideo“, „Waldeinsamkeit“
und „Der Brautwillkkomm auf Wartburg“ erschienen; mit Holder
gemeinsam gab er das „Waltharilied' heraus. Erst nach seinem
Tode erschien eine Sammlung seiner Festspiele („Fünf Dichtungen
von J. V. v. Scheffel“, Stuttgart 1887) und weitere Lyrik unter den
Titeln, ‚Gedichte aus dem Nachlaß“ (1889) und „Aus Heimat und
Fremde“ (1892). Seine Reiseschilderungen wurden 1887 als, „Reise-
bilder“ zusammengefaſßt und neu gedruckt, ein Teil seiner Briefe an
die Seinigen und den „Engeren“ 1892 als „Episteln“; sie ergänzte
1901 das „Gedenkbuch über stattgehabte Einlagerung auf Kastell
Toblino“. Erst 1907 veranstaltete der Verleger eine Gesamt-
ausgabe unter dem Titel „Gesammelte Werke in 6 Bänden. Mit
einer biographischen Einleitung von Johannes Proelß“; ihnen folgte
1908 ein 7. Band „Nachgelassene Dichtungen“, gleichfalls von
Proelß besorgt, der die früher veröffentlichten Dichtungen aus dem
Nachlasse, doch mit mancherlei Weglassungen sowohl als Ergän-
zungen, zusammenfaßte. Eine Sammlung, „Ausgewählter Werke in
2 Bänden mit Buchschmuck und Illustrationen von C. Liebig und
A. v. Werner“ ließ der Verleger 1914 und nochmals, mit geänder-
tem Titel („Gesammelte Geschichten“ und „Gesammelte Dich-
tungen“) 1915 erscheinen. Die Vereinigung alles von Scheffel Ge-
druckten suchte die Ausgabe von Johannes Franke, in Hesses Klas-
siker-Ausgaben 1977 in 10 Teilen erschienen, zu bieten; ganz voll-
ständig ist auch sie nicht. Die wichtigste Ergänzung wird unsere
Kenntnis von Scheffels dichterischem Wirken erst durch die Er-
schließung seines Nachlasses erhalten können; insbesondere muß
eine endliche Veröffentlichung der umfangreichen Bruchstücke aus
dem Konradus- und Violaromane, die er enthält, dringend gefordert
werden.


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