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Gaudeamus! S. 49 — 97. 421
K. ILucae, Halle 1886), der mit der gleichen philosophischen Über-
legenheit trinkt.
V. 18. Parodistische Anlehnung an den „König von Thule“.
S. 68. Das große Feſt zu Heidelberg. Vgl. dazu den Brief
Scheffels an A. Holtzmann vom 15. September 1865, den O. Helfer
im „Euphorion“, Bd. 15, S. 175 (Leipzig und Wien 1908), abgedruckt
hat. Das Lied wurde bei der Versammlung von Wilh. Mannhardt
vorgetragen.
S. 75. Der Ezernowitzer Feſtmuſik gedenkt ein Brief Scheffels
an J. Heim („Schweizer Freunde“, S. 200), des Würzburger Fest-
liedes ein Brief an Schwanitz (Schwanitz, S. 257).
S. 78. Jubiläum der Univerſität Heidelberg. Das Lied war,
wie ich einem ungedruckten Briefe Scheffels entnehme, am 3. Fe-
bruar 1885 schon fröhlich geſchaffen.
S. 81. Alpenſtraße. Den Spruch, der als Leitwort dient, hat
Ludwig Häusser in Nr. 289 der „Beilage“ zur „Allgemeinen Zei-
tung“ vom 16. Oktober 1851 in einem jener Aufsätze angeführt,
in denen er von der gemeinsam mit Scheffel unternommenen Grau-
bündner Reise berichtet.
S. 82. Runglſtein. Ü ber den Besuch auf der Burg im Sommer
1855, dem das Gedicht entsprang, vgl. Scheffels Bericht in der
„Venetianischen Epistel“, Bd. 4 dieser Ausgabe, S. 378.
S. 91. Der Delphin. Über sein Zusammensein mit Scheffel in
Italien und den „fröhlichen Ausflug nach Pästum“ hat Paul Heyse
in seinen „Jugenderinnerungen und Bekenntnissen“, S. 155 f. (2. Aufl.,
Berlin 1900), ausführlicher berichtet. Die von Scheffel gepriesene
Trattoria in Salerno war danach die Locanda del Sole, an deren
Padrona der aus dem „Trompeter“-Vorworte bekannte Don Pagano
in Capri die Reisenden empfohlen hatte.
Das Gedicht ist nicht unabhängig zu denken von August
Kopischs Liede „Die Maccaronen“, das er nach einem fliegenden
Blatte aus Neapel bearbeitet und in seinen 1837 zuerst gedruck-
ten „Agrumi“ mitgeteilt hat („Gesammelte Werke“, Bd. 3, S. 209,
Berlin 1856). Auch hier schließt jede Strophe mit dem Worte
„Maccaron'n“.
S. 93. Dem Tode nah. Scheffel berichtet über seine damalige
Erkrankung in dem Briefe an Schwanitz vom 24. Januar 1857
(Schwanitz, S. 216).
S. 94. Heimkehr. V. 23 ist sichtlich literarischer Erinnerung
entsprossen, vgl. Heines „Atta Trol“, Caput XI, V. 61: „Dorten
aß ich auch Garbanzos.“ Das Gedicht wurde anläßlich der Adelung
Scheffels von Robert Reitzel in Washington zu einem Schmähgedicht
parodiert, das Scheffel dem Freunde Schwanitz unter dem 9. April
1876 im Wortlaute mitteilt (Schwanitz, S. 248).
S. 97. Grindwalfang. Über die Veranlassung zu diesem Liede
vgl. Proelß, Scheffel und Eggers; eine Dichterfreundschaft („Deutsche
Rundschau“, Bd. 137, S. 437, Berlin 1908).
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