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Nachlese, S. 242 — 284. . 427
das unser Gedicht sehr getreu übersetzt, steht in von der Hagens
„Minnesingern“, Bd. 1, S. 188 b (Leipzig 1838), in „Des Minne-
sangs Frühling“ 183, 33 (neue Bearbeitung von Friedrich Vogt,
2. Ausg., S. 117; Leipzig 1914).
S. 270. Erinnerung. Ein Entwurf zu diesem Gedichte findet
sich in Scheffels Notizbuch unter dem Fronleichnamstag 1861 ein-
getragen, vgl. Kremser, S. 44. Es ist erwachsen aus jenen Beziehun-
gen zu der Französin in Brestenberg, denen auch eine Reihe der
„Aventiure“-Lieder entsprangen.
S. 275. Des Tennebergers Abſchied. Der Vorwurf ist eine
Nachbildung des bekannten Gedichtes von Walther von der Vogel-
weide, „Man seit mir ie von Tegersé“ (in Lachmanns Ausgabe
104, 23).
S. 278. Bechelaren. Das Gedicht ist natürlich dem Meister
Konrad in den Mund gelegt zu denken, dessen Heimat der Nibe-
lungenroman in Alzei annahm.
S. 279. Heinrich von Ofterdingen II. Man beachte, daß hier
den Erlebnissen des Dichters gemäß wirklich am Chiemsee spielt,
was in „Frau Aventiure“ um der Heimat des Ofterdingers willen
an den Traunsee verlegt ist.
8S. 284. An Friedrich Eggers. Scheffel hat das erste Gedicht
am 13. Oktober 1844, das zweite am 8. Mai 1845 an Eggers ge-
Schickt.
Versehentlich ist oben folgendes Gedicht übergangen, das Schef-
fel am r. Februar 1845 Eggers aus seinem Tagebuche abschreibt und
sendet:
Luſtig brennt das Ofenfeuer,
Luſtig ſtrahlt der Lampe Licht;
Alles lädt mich zum Studieren,
Aber ich ſtudiere nicht.
O du großes Corpus juris,
O ihr Bücher, Hefte, Wiſche,
Bleibet ruhig aufgeſchlagen
Beieinander auf dem Tiſche!
O du großes Corpus juris,
Wüßteſt du, was mir gebricht,
O du würdeſt ſelber ſagen:
„Lieber Freund, ſtudiere nicht!“
An der Oſtſee fernen Strand hin
Streifet mein Gedankenflug,
Zu dem vielgetreuen Herzen,
Das einſt warm an meinem ſchlug.
O das war ins trübe Leben
Farbenheller Himmelsſchein,
O das war in Freud' und Leid ein
Trauliches Zuſammenſein:
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