Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,me-1
Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (1)
[1919]
Seite: 430
(PDF, 92 MB)
Bibliographische Information
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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430 Aunmerkungen des Herausgebers.

(vgl. Scheffels,„Exoriare!“ S. 322, V. 28), heißt es: „Als wir am
16. August nach einem traurigen Nachtlager im Walde auf das
Langensteinbacher Feld gekommen, bestiegen wir den Hügel, wel-
cher sich gegen Ittersbach erhebt. und sahen dem Leichen-
begängnis unseres unglückseligen Heimatsortes zu.“ Bulyowsky
suchte am nächsten Tag in der verbrannten Stadt die Akten auf,
die in einem Keller unter dem Gymnasium verwahrt worden, und
flüchtete dann weiter nach Stuttgart.
S. 334. Des Engeren Maiwein- und Frühlingslied feierte das
Frühlingsfest des „Engeren“ vom 25. April 1855.
S. 337. Feſtgruß. Scheffel schreibt im Sommer 1858 an Eisen-
hart (Kobell I, S. 51): Neulich war Dilettantentheater, ich hab' ſogar
eine Art von Prolog dazu gemacht, Spielerei im häuslichen Leben,
aber gut gemeint, denn wo ich auf Gemüt ſtoße, taue ich ſelber auf.
S. 339. Trinkſprüche. Das Bankett wird Anfang November
stattgefunden haben; in einem Briefe an den Großherzog bei Proelß,
S. 501, spricht der Dichter von dem letzten Abend des Fackelzuges,
Geſangs und mittelalterlicher Mahlzeit. Am 8. November trug er
das Abschiedslied in das Wartburgalbum ein.
S. 344. Dem LTäufling. Der Scherz des Kehrreims lag nahe ge-
nug und schon Freiligrath hatte am 7. März 1854 einen Brief an
Ganzhorn übekschrieben: „Allerfürtrefflichster Siegfried, ganz hür-
nerner Ganzhorn undSchildkrötenbesitzer“ („Jahrbuch“ 1907, S. 16).
S. 355. Becherweihe. Über seine Beziehungen zu Scheffel hat
Eduard Witter selbst im „Jahrbuch“ 1895, S. 46 ff., 1896, S. 16 ff.
genauere Mitteilungen gemacht. Das Gedicht mit seinem ständigen
Schlußreim auf Witter erinnert an Eichrodts bekannten „Hymnus
auf Schiller“.
S. 359. Dem Generalarzt von Beck. Die Familien des Arztes
und des Dichters waren schon von den Großvätern her befreundet,
die in Gengenbach nebeneinander gewirkt hatten, durch die Be-
ziehungen zum Kloster verbunden; der Großvater des General-
arztes, der Physikus Franz Jos. Maxim. Beck, war der Schwager des
letzten Abtes des Benediktinerklosters Gengenbach, des Reichs-
prälaten Bernhard Maria Schwörer. Seit Bernhard Beck 1841 als
Generalarzt des XIV. Armeekorps nach Karlsruhe versetzt war,
trat er dem Dichter in herzlicher Freundschaft nahe und hat ihm
in den Jahren seines schweren Leidens als Mensch und Arzt viel-
fältigen Beistand geleistet. Im „Jahrbuch“ 1894 hat Beck selbst
in ausführlichen, auch sonst fesselnden Mitteilungen über seine Be-
ziehungen zum Dichter berichtet.
S. 360. Dem Grafen von Schack. Scheffel hat dem Gefeierten
persönlich nicht näher gestanden. Zur Entstehung des Gedichtes
vgl. die Briefe an Eisenhart vom 26. und 27. Januar 1885 bei Kobell II,
S./26, 27.
S. 370. Wartburgabſchied. Das Gedicht erinnert auffallend
an den Eingang von Gottfried Kellers „Herbstlied“.


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