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432 Anmerkungen des Herausgebers.
S. 393. Dem deutſchen Reichskanzler Fürſten von Bismarck.
Über Scheffels Beziehungen zu Bismarck vgl. H. v. Poschinger,
„Deutsche Revue“, 2. Jahrg. 1901, Bd. 2, S. 202.
S. 394. Zum Stiftungsfeſte der Burſchenſchaft Libertas.
Scheffel sandte das Gedicht im Frühling 1885 aus Teinach. Zer-
nin?, S. 82.
S. 395. Wartburgſprüche. Scheffel hat zusammen mit dem
Kommandanten der Wartburg, B. von Arnswald, eine Reihe von
Sprüchen teils aus alten Quellen ausgesucht, teils gedichtet, mit
denen die Räume der erneuerten Burg bemalt wurden. Die gesam-
ten Sprüche findet man bei F. Lechleitner, „Wartburgsprüche“
(Weimar 1892).
S. 398. Sprüche für das Klofeſche Haus. Über dies Haus vgl.
„Schweizer Freunde“, S. 186, 196, 213.
S. 399. Weinſpruch. Der Weinspruch erneuert jene alten Wein-
segen und -grüße, wie sie M. Haupt, Altdeutsche Blätter, Bd. 2,
herausgegeben hat. Auch Einzelheiten zeigen Verwandtschaft; vgl.
etwa den Anfang des 10. Weinsegens a. a. O., S. 408: „nu gesegen
dich got, du lieber eydtgesell!“ oder den 16., ebenda, S. 411:
„Gott gesegne dich, du lieber rebensaft,
Du hast mir oft geben große kraft,
Du machst, daß ich frölicher far“ usw.
S. 403. Ernſthaft ſtreben. Nach Alberta von Freydorf („Jahr-
buch“ 1897, S. 21) sandte Scheffel den Spruch am 22. März 1884 an
einen österreichischen Professor, der ihm einst die Lage der Deut-
schen in Krain schilderte.
S. 404. Das Jahr wird alt. Nach ,‚„Jahrbuch“ 1897, S. 21 war
der Neuj ahrsspruch Frau von Freydorf gewidmet.
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