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Irau Aventilre.
Er will den Tanz nicht leiden
Und griesgramt: „Haltet ein!
Ihr BVölklein ſollt verſpüren,
Daß ich ungnädig bin,
Und ſollt mir nicht entführen
Meine Frau Königin!
Auf die Flucht, Flatterſucht,
Tritt beiſeit', Leichtſinnigkeit!
Wer wagt hier ſolch Koſen,
Solch Scherzen und Toſen?
Der Lärm nehm' ein End'’!“
4.
Sie lacht: „Ihm wird ſein Willen
Um keinen Preis getan,
Denn unſre Wünſche ſtillen
Kann kein ſteinalter Mann;
Das kann nur ein jungfeiner,
Ein Baccalaureus,
So zart wie der weiß keiner,
Wie man uns tröſten muß.
Auf die Flucht, Eiferſucht,
Schleich beiſeit', finſtrer Neid!
Wer will uns verwehren
Ein Tänzlein in Ehren
Und ganz unter uns?“
5.
Wer ſie nun ſieht entſchweben,
Wie ſie den ſchlanken Leib
Zu wiegen weiß und heben,
Der ſpricht: „O ſelig Weib!
In aller Herren Reichen
Bis nach Arabia hin
Hat nimmer ihres Gleichen
Die luſtige Königin!
Auf die Flucht, Eiferſucht,
Schleich beiſeit', finſtrer Neid!
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